Wahrscheinlich für die Übersterblichkeit verantwortlich: die politisch gewollten Coronamaßnahmen, die Sie alle - außer der Alternative für Deutschland - hier mitgetragen haben.
Ich frage Sie: Liegt es daran, dass wegen des Lockdowns reihenweise ärztliche Behandlungen abgesagt wurden, weil die Regierenden den Menschen so viel Angst vor dem China-Virus gemacht haben, dass diese sich nicht trauten, in die Notfallambulanzen zu gehen?
Ja, ich habe von Kardiologen gehört, die von schlimmen Fällen aufgrund von verschleppten Krankheiten berichtet haben. Die Kardiologen haben als Erste gewarnt - und recht behalten.
Viele Menschen gingen spät oder gar nicht zum Arzt, viele wichtige Krebsvorsorgeuntersuchungen fielen aus, wurden verschoben. Sehen wir jetzt gerade die fatalen Folgen? Oder hat das dauernde Maskentragen unser Immunsystem so geschwächt, dass sich viele nicht mehr gegen die Erreger zur Wehr setzen können?
Viele Pflegekräfte haben wegen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht den Job gewechselt, und viele wurden deshalb gar nicht erst angestellt.
Ist darum die Versorgung im Gesundheitswesen so schlecht gewesen, dass deswegen vielleicht sogar Menschen gestorben sind?
Besonders vermint ist das Thema Impffolgen. Krankenhäuser mussten ja ganze Stationen schließen, weil die geimpfte Beleg-
schaft komplett ausfiel. Weil die neuartigen Coronaimpfstoffe vielleicht mehr krank machten als halfen? Ich erinnere Sie noch einmal daran, dass die Impfung wochenlang, statistisch gesehen, ein Risikofaktor für eine Covid-Erkrankung war.
Ich frage Sie: Wie kam es zu dem Anstieg der Todesart „plötzlich und unerwartet“? Warum meldeten die Intensivstationen Ende letzten Jahres 76 % mehr Schlaganfälle? War das alles Post Covid? Oder sind es doch Impfschäden?
Wie viele Herzmuskelentzündungen gab es wirklich nach der Impfung? Wir wissen aufgrund von Obduktionen,
dass viele unentdeckte Herzmuskelentzündungen deutlich häufiger zum Tode geführt haben als allgemein angenommen.
Eigentlich wäre das Robert Koch-Institut dafür zuständig, diese dringlichen Fragen zu klären. Aber diese Bundesbehörde beschäftigt sich lieber mit Themen, die nicht so anecken, die nicht so wehtun, zum Beispiel mit dem spannenden Thema der Telefonumfrage zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen.
Statt ihre Pflicht zu erfüllen, schaut diese Bundesbehörde lieber weg. Der Bund unternimmt nichts. Darum muss diese Landesregierung aktiv werden.
Wir müssen der Übersterblichkeit in Brandenburg auf den Grund gehen! Darum fordern wir von der Alternative für Deutschland: Wir wollen wissen, welche Gründe es für die Übersterblichkeit in Brandenburg gibt, und wir wollen wissen, welche Gegenmaßnahmen die Landesregierung deswegen ergreifen möchte!
Auch die Kassenärztliche Vereinigung ist in der Pflicht. Sie muss endlich alle Coronainformationen zur Auswertung freigeben. - Vielen Dank.
Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Präsidentin! Ja, im Dezember 2022 sind in Deutschland tatsächlich so viele Menschen gestorben wie noch nie in der Pandemie. In den Jahren 2021 und 2022 kam es zu einer Übersterblichkeit, also zu einer Zahl von Todesfällen, die oberhalb des Erwartbaren lag.
Was ist die Ursache? Das wird in dem Antrag der AfD-Fraktion diskutiert. Darüber wird übrigens in der wissenschaftlichen Welt intensiv diskutiert. Klare, konsistente Ergebnisse existieren - das will ich hier deutlich sagen - noch nicht. Das eben war eine Meinung der AfD.
Die Wissenschaft arbeitet intensiv, und die Untiefen der Statistik, der Datenerhebung, der Übertragung, der Verarbeitung von Daten kommen hier zum Tragen. Solange es hier also keine klaren Antworten gibt, muss weiter geforscht und analysiert werden - methodisch solide. Am Ende muss uns die wissenschaftliche Debatte eine Antwort darauf geben, welche Ursachen hinter der beobachteten Übersterblichkeit stehen.
Spekulative Ansätze und suggestive, voreilige Schlussfolgerungen oder skandalisierende Reden wie hier an diesem Pult tragen nicht dazu bei, die Antworten zu liefern.
Ich wäre jetzt fast auf die Studie eingegangen, die Sie in Ihrem Antrag zitieren. Darauf sind Sie jedoch gar nicht eingegangen. Deswegen werde ich auf diese Studie jetzt auch nicht groß eingehen, um vielleicht Zeit zu sparen. Vielleicht sagen Sie noch etwas dazu; dann komme ich noch einmal nach vorn.
Ich will nur so viel sagen: Die Studie, die Sie zitieren, nach der Sie möglicherweise einen Zusammenhang zwischen Übersterblichkeit und Impfung sehen - was Sie gerade angedeutet haben -, enthält sehr vage Aussagen, die von vielen Wissenschaftlern in der Literatur nicht geteilt werden. Das will ich Ihnen deutlich sagen.
Es gibt viele andere, durchaus plausible Erklärungen für die Daten, die Sie hier vorlegen und die immer diskutiert werden. Die Studie, die Sie in Ihrem Antrag zitiert haben, enthält viele reine Spekulationen.
Die Ursachen sind komplex. So müssen die Folgen der Coronainfektionen natürlich einbezogen werden. 5 % der CovidInfizierten entwickelten Long Covid. Darüber haben wir hier schon ausführlich diskutiert. Das hat bei vielen jüngeren Menschen zu durchaus schlimmen Folgen geführt.
Dieser Anteil ist deutlich gestiegen. Immer wieder kommt es auch zu Todesfällen bei Long-Covid-Patienten, meine Damen und Herren.
Noch gibt es keine Ergebnisse von großen, bevölkerungsrepräsentativen kontrollierten Studien - nennen Sie sie mir -,