Information, die im Prinzip auch schon in der ausführlichen Antwort eine
Rolle hätte spielen können. Insofern freue ich mich, Frau Senatorin – ich
formuliere die Frage auch noch –, dass Sie das nachgereicht haben als
Information, weil wir natürlich ein Interesse an der Gründung des
Dateninstituts haben – wie Sie auch?
Ja, das ist in der Tat so. Ich finde es auch absolut
berechtigt, zum Beispiel rechtzeitig dafür zu sorgen, wenn es denn ein
physisches Institut wird und nicht ein virtuelles, dass wir insbesondere
Bremerhaven ins Spiel bringen, denn im Moment ist es so, dass die
Bundesregierung solche Vorhaben gerne in strukturschwachen Ländern
umsetzt, und ich finde, wir haben ein großes Interesse daran, dass nicht
alles in den Osten der Republik geht. Insofern werden wir ja auch, und das
konnte man der Antwort entnehmen, eine ressortübergreifende
Arbeitsstruktur aufsetzen und insbesondere mit der Wissenschaft und den
Instituten zusammenarbeiten.
Frau Senatorin, weitere Zusatzfragen sehe ich
Anfrage 3: Schulisches Pilotprojekt in Bremerhaven gegen
Anfrage der Abgeordneten Falko Bries, Martin Günthner,
Mustafa Güngör und Fraktion der SPD
Bitte sehr, Herr Kollege, Sie haben das Wort.
1. Wie beurteilt der Senat den gemeinsamen Wahlpflichtkurs der AWO
Bremerhaven und der Paula-Modersohn-Schule in Bremerhaven, der sich an
der Ausbildung zur Pflegefachhilfe ausrichtet und Jugendliche für eine
Berufsausbildung in Bereichen der Alten- und Gesundheitspflege
2. Welche Möglichkeit sieht der Senat, entsprechende Kooperationen zur
engeren Verzahnung von Schule und Berufswelt auch in der Stadtgemeinde
3. Inwiefern könnte diese Kooperation aus Sicht des Senats auch Vorbild
für Berufe im sozialpädagogischen Bereiche sein?
Diese Anfrage wird durch Staatsrat Torsten
Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und
Herren, für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt:
Zu Frage 1: Aus Sicht des Senats ist die Kooperation zwischen der AWO
Bremerhaven und der Paula-Modersohn-Schule zu begrüßen. Der
gemeinsam konzipierte Wahlpflichtkurs ist mit Beginn dieses Schuljahres
an den Start gegangen. Dabei sollen je zehn Schüler:innen der 8. und
9. Jahrgangsstufe Einblicke in die Arbeitswelt der Pflegeberufe und
notwendige Kenntnisse erhalten, die in drei Unterrichtsstunden pro Woche
im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts vermittelt werden. Dabei werden die
für diese Jahrgangsstufen vorgesehenen Praktika mit dem
Kooperationsprojekt verknüpft.
Der Wahlpflichtkurs ist aus Sicht des Senats eine gute Möglichkeit, junge
Menschen frühzeitig an eine Tätigkeit in der Pflege heranzuführen. So
werden erste Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt, die nach
Schulabschluss zu einer reflektierten Ausbildungswahl beitragen können.