Protokoll der Sitzung vom 11.10.2023

zu 200 000 Euro und Vertrieb bis zu 50 000 Euro und die Förderung kann

bis zu 80 Prozent bei der Produktion, also bei dem sehr teuren Volumen,

aber nur bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Das ist dann

eine Zuschussförderung.

Wir haben als Haus durchaus ein Interesse, wir haben ja auch mit der

Gamesbranche gesprochen, dass wir eine Gamesförderung analog zu

Niedersachsen auflegen. Aber, wie gesagt, in den Dimensionen bis zu

25 Millionen Euro bei der Bundesförderung und wir reden hier über

Bereiche – –. In den Tausenderbereichen kann man natürlich damit nicht

ausgleichen. Das wird in keinem Bundesland möglich sein.

Ich kann Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt der Haushaltsaufstellung aber noch

nicht garantieren, dass wir das hinbekommen. Wir haben den festen Willen,

müssen dann aber gucken, ob wir sonst gegebenenfalls bei der nordmedia

was anderes kürzen müssen. Wir sind gerade in dem

Eckwerteaufstellungsverfahren, wir haben es im Koalitionsvertrag und

müssen gucken, ob wir es umsetzen können oder bei den Mitteln, die wir

haben, was wir dann nicht mehr machen. Aber die Wichtigkeit ist uns

durchaus bewusst.

Haben Sie eine weitere Frage, Herr

Abgeordneter? – Bitte sehr!

Die Förderung über die nordmedia

ist ja im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Gehe ich recht in der Annahme,

dass Sie bereits Gespräche geführt haben mit der nordmedia?

Also, wir haben bereits in der letzten

Legislaturperiode Gespräche geführt, sowohl mit der nordmedia als auch

mit der Gamesbranche, die sich ja auch mit dem Wunsch schon Anfang des

Jahres an uns gewandt hatten. Aber ich habe ja gerade eben gesagt, das

steht im Koalitionsvertrag. Wir müssen gucken, ob wir das mit unseren

Eckwerten hinkriegen beziehungsweise, was wir dann nicht machen. In dem

Aufstellungsprozess sind wir gerade. Wir haben die Eckwerte gerade

beschlossen. Wir bewerten jetzt im Haus, was wir in welcher Art und Weise

realisieren können.

Ich habe ja gesagt, wir sind aufgeschlossen, also unser Haus ist dem

aufgeschlossen. Wir müssen nur gucken, wie wir das hinkriegen.

Das andere ist aber noch, und darauf könnte ich auch noch mal hinweisen,

unabhängig von der Frage der Gamesförderung in der nordmedia, die wir

jetzt im Haus aktuell prüfen, wie wir das in den Eckwerten unterbringen,

haben wir auch eine EFRE-Maßnahme, die heißt „Gender Diversity in der

KMU“. Die steht speziell auch der Gamesbranche offen, weil wir natürlich

die Erfahrung gemacht haben, dass viel zu wenig Frauen in dem Bereich

arbeiten.

Da gibt es auch ganz klare Bewertungen. Der Anteil von Frauen in der

Spieleentwicklung liegt tatsächlich unter 25 Prozent. Von daher hätten wir

nicht nur die Möglichkeit, die Gamesbranche über die nordmedia zu

fördern, wenn wir das jetzt in den Eckwerten darstellen können, sondern

speziell auch bei Gamesentwicklerinnen oder –entwicklern, die

genderuntypische Vorhaben in der Gamesbranche haben – die ist ja oft

auch sehr stereotyp – und den Frauenanteil in ihren jungen Unternehmen

erhöhen würden, auch noch auf das EFRE-Programm zuzugreifen. Es steht

speziell offen.

Herr Abgeordneter, eine weitere Frage? –