der Droge leben und klarkommen, Du musst wieder in irgendeiner Weise
ein Leben führen können, was es dir ermöglicht, eine gesellschaftliche
Teilhabe zu manifestieren.“ Wie in vielen anderen Fällen auch. Das ist ein
sehr schwieriger Prozess und wenn man sich die sogenannten
Drogenkarrieren ansieht, dann muss man sagen – –, nur mal das Stichwort
„Drug-Checking“ ist für uns eine riesige Herausforderung, weil das
dermaßen verunreinigte Zeug, ich nenne das jetzt mal so – –, Suchtstoffe zu
sich nehmen, die wirklich lebensbedrohlich sind.
Momentan sind wir damit beschäftigt zu sagen, wie kriegen wir Schritt für
Schritt einen Zugang, wie kriegen wir dann Schritt für Schritt eine
Behandlung hin? Weil da muss eine Einsicht da sein, und dann muss man
sich überlegen, wie man das langfristig begleitet. Das ist sehr
personalintensiv, und es dauert eine Weile. Aber ohne, dass wir die
Menschen auffangen, wird es nicht gehen. Das andere ist: Warum kommen
überhaupt Menschen in diese Sucht und Abhängigkeiten? Das ist ein tiefes
Schiff, was wir hier jetzt nicht ausreizen können.
Haben Sie eine weitere Zusatzfrage? – Bitte
Geben Sie mir recht, Frau
Senatorin, dass es Ihr Haus war, das den mobilen Drogenkonsumraum
vorangetrieben hat und die Einrichtung eines permanenten
Drogenkonsumraums, wobei die CDU, die sich jetzt daraus Hilfe verspricht
für die Drogenkranken, dagegen gestimmt hat?
Wir hatten uns schon in der vorletzten
Legislaturperiode darauf verständigt, dass wir einen Drogenkonsumraum
brauchen, den wir entsprechend ausbauen müssen, um das zu flankieren.
Ich gehe davon aus, dass das inzwischen von allen hier im Haus getragen
(Zuruf Abgeordneter Rainer Bensch [CDU] – Abgeordneter Frank Imhoff [CDU]: Wäre cool, wenn es mal von einem Provisorium zu einer echten Lösung kommt.)
Haben Sie eine weitere Zusatzfrage? – Bitte
zutreffend, dass der permanente Drogenkonsumraum bereits in der
(Abgeordneter Frank Imhoff [CDU]: Seit Jahren!)
Naja, das dauert halt ein bisschen, es soll ja gut werden.
Ich finde es unredlich, ganz ernsthaft, zu
sagen, wir würden das auf unserer Prioritätenliste nicht an der Stelle – –.
Das Gesundheitsressort hat keine Grundstücke und keine Immobilien, wir
sind abhängig von sehr vielen Verhandlungen, die sich durchgezogen
haben, bis hin zu Bauverschiebungen und so weiter. Das haben wir nicht nur
an dem Punkt. Wir haben es möglich gemacht, dass in den geplanten
Räumlichkeiten ein Provisorium außerhalb der Container zur Verfügung
gestellt wird. So einfach war das alles nicht. Das ist etwas, was man auch
Wir sind darauf angewiesen, dass das auch zur Verfügung gestellt wird. Das
sind keine staatlichen Gebäude, dafür haben wir viel zu wenige, und
deshalb muss man sehen, wie wir mit Verhandlungen mit entsprechenden
Immobilienbesitzern klarkommen. Das hatte verschiedene Ecken und
Kanten, und ich finde nicht, dass man daraus ableiten kann, das würde auf