möglichst Lehrkräfte an Schulen, wir brauchen möglichst grundständig
ausgebildete Lehrkräfte an Schulen, wir brauchen qualifizierte Quer- und
Seiteneinsteiger, die da permanent die Rahmenbedingungen verbessern.
Aber ich möchte doch noch mal darauf zurückkommen: Ja, das sind alles
Worte, was Sie jetzt in die Zukunft gesetzt haben, aber aktuell haben wir
das Problem, dass es das schon alles gibt. Wir haben Verträge, die
auslaufen. Wir haben Verträge, wo die Schulen speziell in Bremerhaven
nicht wissen, wie sie die Menschen dann halten sollen. Das ist doch das
Problem! Sie reden hier, was Sie alles wollen und dass Sie alle an unserer
Seite stehen und dass wir alle das gemeinsam wollen, dass die Gelder nicht
Wir schaffen aber im Moment nicht die Rahmenbedingungen, dass dort
vernünftig gearbeitet werden kann und dass wir das Personal, das
tatsächlich rahmenstärkend genutzt werden muss und gehalten werden
muss, auch wirklich halten können. Wir laufen Gefahr, dass die Menschen
sich woandershin bewerben, dass sie ins niedersächsische Umland gehen,
denn dafür ist es einfach zu nah. Da bitte ich, zeitnah darauf einzugehen
und tatsächlich die Mittel speziell für Bremerhaven an der Stelle
freizugeben. Es hindert uns nichts, und offensichtlich sind wir da ja einer
Meinung, dass das Ziel uns da eint.
Das wollte ich noch mal sagen, weil das der tatsächliche Ansatz gewesen
ist, wo man genau sieht, wo wir uns ehrlich machen müssen, ob wir nur
sagen, wir sind uns einig und wir werden das zukünftig anders machen. Wir
müssen es konkret jetzt, wir müssten es eigentlich schon im vergangenen
Jahr konkret gemacht haben, wie es auch schon im Haushalt, in dieser
Haushaltsermächtigung drinstand. Da sind die Mittel festgeschrieben, sie
sind festgeschrieben genau für das, was Bremerhaven braucht, die
Lehramtsstipendien, die jetzt im Moment auslaufen, die nicht fortwährend
finanziert werden können, und die würden doch genau auf das einzahlen,
was wir wollen, nämlich mehr Lehrkräfte an Bremerhaven binden und
An der Stelle bitte ich doch: Nicht nur warme Worte, sondern tatsächlich
auch handeln! Dann gehen wir alle in die richtige Richtung. Wir wissen, es
wird eine harte Zeit, und wir wollen auch tatsächlich grundsätzlich
Lehrpersonal, Lehrkräfte ausbilden. Wir müssen aber ein Tal, eine Delle
überwinden, in der wir uns helfen müssen, und helfen Sie doch dabei, dass
tatsächlich das Personal, das an Schule schon ist, auch an Schule bleiben
kann und sich nicht umorientiert. – Vielen Dank!
Weitere Wortmeldungen aus den
Reihen der Abgeordneten sehe ich nicht. Als nächste Rednerin hat
Senatorin Sascha Karolin Aulepp das Wort.
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine
sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete! Es ist deutlich geworden
hier in der Debatte: In unseren Schulen im Land Bremen arbeiten
multiprofessionelle Teams gemeinsam für die Schülerinnen und Schüler mit
unterschiedlichen Kompetenzen, unterschiedlichen professionellen
Haltungen, unterschiedlichen Blickwinkeln, und das nicht, um Lehrkräfte zu
entlasten, wie es ein bisschen in dem Prosatext des Antrags anklingt,
sondern weil diese unterschiedlichen Professionalitäten im