die Methoden sind etwas raffinierter geworden, doch die Zustände erinnern sehr stark an die Hexenverfolgungen des Mittelalters.
Die HDJ beschwert sich nicht. Sie weiß, im Leben wird einem selten etwas geschenkt, und gerade die Freiheit muss immer erkämpft werden.
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Reichspogromnacht, wissen Sie, was das ist? Dafür sind Sie verant- wortlich. – Zuruf von Angelika Peters, SPD)
Da die BRD nur den Schein von Werten und Volksherrschaft vorgaukelt, muss sich volkstreue Jugendarbeit als Gegengewicht zum liberalistischen Zeitgeist auszeichnen. Die Treue zur Heimat und zum Volk ist nicht nur Parole, sondern heißt in der HDJ auch, in Schmach und Schande zu seinem Lande zu stehen.
Zur kinder- und jugendgemäßen Erziehung gehören selbstverständlich auch der Spaß und das Ausleben des jugendlichen Übermuts.
(Reinhard Dankert, SPD: Ja. – Dr. Margret Seemann, SPD: Als Drill, ne?! – Zurufe von Angelika Peters, SPD, und Helmut Holter, DIE LINKE)
Ohne wahre Freude und Begeisterung am Fahrtenleben durch ihre Mitglieder jenseits von Computer- und Discowelt wäre die HDJ nicht denkbar.
In der HDJ müssen die Eltern ihre Kinder nicht zwingen, denn wer einmal das Wagnis HDJ zum Erlebnis werden ließ, der fühlt sich sofort zu Hause.
(Reinhard Dankert, SPD: Na klar, das wollen Sie ja auch. – Volker Schlotmann, SPD: So sehen Sie auch aus!)
(Reinhard Dankert, SPD: Ich habe das Herrn Köster schon angeboten, sich eine Insel zu kaufen, die unbewohnt ist. Da können Sie das dann treiben.)
und Umwelt geprägt haben. Dabei fordert sie die Gemeinschaft ein, bei dem sich das Ich im Wir einbringen kann.
Die besonderen Fähigkeiten des Einzelnen fördert die HDJ nach ganzen Kräften, um sie der kleinen Gemeinschaft HDJ und später der großen Gemeinschaft Volk zur Verfügung stellen zu können.
Letztlich sieht die HDJ ihr Erziehungsziel darin, bewusste und selbst denkende Menschen heranzubilden, die ihr Weltbild ohne bundesrepublikanische Scheuklappen selbstständig entwickeln,
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Das kann man nicht mehr hören! – Angelika Peters, SPD: Das glauben Sie doch selber nicht! – Zuruf von Barbara Borchardt, DIE LINKE)
(Beifall bei Abgeordneten der Fraktion der NPD – Irene Müller, DIE LINKE: Sie verteidigen sich doch auch mit der Waffe, wenn es sein muss. – Zurufe von Dr. Norbert Nieszery, SPD, Angelika Peters, SPD, und Barbara Borchardt, DIE LINKE)
Meine Damen und Herren, im Ältestenrat wurde eine Aussprache mit einer Dauer von 60 Minuten vereinbart. Ich sehe und höre keinen Widerspruch, dann ist das so beschlossen. Ich eröffne die Aussprache.
(Michael Andrejewski, NPD: Ein Loblied auf die FDJ. – Stefan Köster, NPD: Jetzt kommt der kleine Pionier. – Dr. Wolfgang Methling, DIE LINKE: Herr Borrmann, der könnte das doch singen.)
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Stellen wir uns mal einen Augenblick lang vor,
Der lustige Herr Bormann mit der großen Propellerfliege am Hals singt mit den Kindern fröhliche Lieder.
(Heiterkeit bei Abgeordneten der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE – Zuruf von Dr. Norbert Nieszery, SPD)
(Dr. Wolfgang Methling, DIE LINKE: Ja. – Raimund Borrmann, NPD: So ist es auch. – Zuruf von Stefan Köster, NPD)
Und schließlich kommt noch der Ladenbesitzer Lüssow und bringt den Jungen und Mädel schicke Hemden und Blusen.