Protokoll der Sitzung vom 02.05.2024

Ihre Positionspapiere gegen die Gendersprache sind bisher nichts als leere Lippenbekenntnisse,

(Sören Voigt, CDU: Stimmt nicht! – Gegenruf Sebastian Wippel, AfD: Sehr wohl! – Weitere Zurufe – Unruhe im Saal)

zahnlose Papiertiger, mit denen Sie lieblos auf Stimmenfang gehen.

(Zurufe von der CDU und der AfD)

Unser Gesetzentwurf war vorletzte Woche im Ausschuss für Inneres und Sport.

(Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Da waren Sie ja nicht da! – Heiterkeit der Abg. Antje Feiks, DIE LINKE)

Die Gegenargumente, die dort gegen unser Genderverbot vorgebracht wurden, sind die ewig selben.

(Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ah ja!)

Ja, es ist richtig, dass sich eine Sprache mit der Zeit verändert. Und ja, wir sprechen heute auch anders, als es vor 200 Jahren der Fall war. Doch dabei handelt es sich um einen natürlichen Wandel.

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Ach!)

Die Gendersprache hingegen ist nicht natürlich entstanden. Sie ist ein erzwungenes, links-grünes Elitenprojekt – nichts anderes.

(Lachen des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE)

Mit natürlicher Entwicklung hat die Gendersprache absolut nichts zu tun. Sonst würde auch ein Großteil unserer Bevölkerung diese Sprache gern nutzen und sie nicht als Verschandelung der deutschen Sprache kategorisch ablehnen.

(Aufstöhnen der Staatsministerin Katja Meier)

Im Plenum fiel schon mehrfach folgerichtig durch DIE LINKEN der Begriff des „Kulturkampfes“. Und ja, wir führen einen Kulturkampf.

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Führen wir hier?)

Und diesen Kulturkampf,

(Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ja, ja!)

den haben sicherlich nicht wir begonnen.

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Ach!)

Er wurde uns und den Bürgern unseres Freistaates aufgezwungen,

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Von wem?)

von sogenannten Genderwissenschaftlern,

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Aha!)

von übereifrigen Medienmachern,

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Macher(innen) heißt das!)

von Vertretern einer linken Meinungshoheit und natürlich von Parteien wie der SPD, den LINKEN und den GRÜNEN.

(Widerspruch von den LINKEN, den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD)

Doch zum Glück merken immer mehr Menschen, was hier gespielt wird.

(Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Aha!)

In Umfragen sprechen sich die Befragten deutlich gegen diesen Unsinn aus. In Sachsen sind das sage und schreibe über 90 %.

(Beifall bei der AfD – Jörg Urban, AfD: Hört, hört! – Zurufe von den LINKEN)

Das muss man erst einmal sacken lassen. Solche Umfragewerte gibt es in fast keinem anderen Bereich der Politik.

(Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ablehnung von Atomkraft! – Zurufe von den LINKEN)

Der Mehrheitswille unserer Bürger ist also glasklar erkennbar.

(Widerspruch von den LINKEN)

Wir Sachsen wollen keine Gendersprache.

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Es hat Sie ja niemand dazu gezwungen!)

Und trotzdem machen Sie, liebe Staatsregierung, und Sie, liebe GRÜNE und LINKE, einfach weiter.

(Widerspruch von den LINKEN)

Ihnen geht es überhaupt nicht darum, was unsere Bürger wollen. Ihnen geht es nur darum, mit aller Macht Ihre linke Ideologie durchzudrücken, Bürger umzuerziehen.

(Widerspruch bei den LINKEN, den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD)

Das ist falsch. Wir als AfD machen dabei nicht mit. Wir stellen uns hinter den Mehrheitswillen unserer Sachsen.

(Sebastian Wippel, AfD: Genau! – Zuruf des Abg. Sören Voigt, CDU)

Unser Weg zum Verbleib einer normalen deutschen Sprache ist lang.

(Rico Gebhardt, DIE LINKE: Was ist denn normale Sprache?)

2020 haben wir den Antrag gestellt, die Anwendung der Gendersprache in den Behörden zu unterbinden. Diesen Antrag haben Sie alle abgelehnt.

(Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ja!)

2021 haben wir beantragt, Genderschreibweisen in der Schule effektiv zu unterbinden. Diesen Antrag haben Sie auch alle abgelehnt.

(Kerstin Köditz, DIE LINKE: Sehr gut!)

2022 haben wir beantragt,