Protokoll der Sitzung vom 21.02.2024

Michael Scheffler Ja

Dr. Gunnar Schellenberger Ja

Dr. Andreas Schmidt Ja

Dr. Anja Schneider Ja

Florian Schröder Nein

Chris Schulenburg Ja

Andreas Schumann Ja

Ulrich Siegmund Nein

Andreas Silbersack Ja

Elke Simon-Kuch Ja

Holger Stahlknecht Ja

Thomas Staudt Ja

Stephen Gerhard Stehli Ja

Sebastian Striegel Ja

Daniel Sturm Ja

Susan Sziborra-Seidlitz Ja

Kathrin Tarricone Ja

Tim Teßmann Ja

Ulrich Thomas Ja

Dr. Hans-Thomas Tillschneider Nein

Karin Tschernich-Weiske Ja

Marco Tullner -

Lothar Waehler Nein

Daniel Wald Nein

Margret Wendt Nein

Felix Zietmann Nein

Lars-Jörn Zimmer Ja

Meine Damen und Herren! Wir sind am Ende des Namensaufrufes angelangt und werden jetzt die Stimmen auszählen, bevor ich das Ergebnis bekannt gebe.

Meine Damen und Herren! An der Abstimmung haben 92 Abgeordnete teilgenommen. Mit „Ja“

haben 71 Abgeordnete, mit „Nein“ 21 Abgeordnete gestimmt. Stimmenenthaltungen gab es nicht. Damit stelle ich die nach der Geschäftsordnung erforderliche Mehrheit für den Antrag fest.

(Beifall bei der CDU, bei der LINKEN, bei der SPD, bei der FDP und bei den GRÜNEN)

Herr Kirchner spricht als Fraktionsvorsitzender. - Bitte.

Jawohl. Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Ich möchte Ihnen gleich noch, um die geschäfts- mäßige Weiterführung des Sozialausschusses zu gewährleisten, unsere Schreiben zu der Benennung des neuen Vorsitzenden und zu der Umbesetzung des Ausschusses überreichen.

Ich möchte aber kurz noch zwei Sachen zu dem Tagesordnungspunkt sagen, den wir eben hier behandelt haben. Es wurde angesprochen, dass wir keine richtige Erziehung erhalten haben und unsere Eltern uns wahrscheinlich nicht richtig informiert haben. Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: In diesem Haus sage ich jedem Guten Tag. Gerade Sie von der SPD-Fraktion und von den linken Fraktionen, die hier sitzen, bekommen nicht einmal beim Guten-Tag-Sagen die Zähne auseinander. - So viel zur Erziehung.

(Beifall bei der AfD - Dr. Katja Pähle, SPD: Sie wünschen uns auch keinen Guten Tag!)

Ich bin aber wirklich glücklich darüber, dass Frau Dr. Pähle hier in grenzenloser Wissensresistenz vorgetragen hat, was sie vorgetragen hat. Das muss ich wirklich sagen. Den Rassismusvorwurf kann man hier natürlich so vor-

bringen. Aber ich sage Ihnen ganz ehrlich: Wer eine weiße Frau Dr. Pähle als Kandidatin, als Spitzenkandidatin zur Landtagswahl landesweit plakatiert und den Direktkandidaten für den Bundestag Karamba Diaby - einen Schwarzafrikaner - nicht plakatiert, der sollte wahrscheinlich bei sich selbst im Hause Rassismus über- prüfen.

(Beifall bei der AfD - Zuruf von der AfD: Ja- wohl - Dr. Falko Grube, SPD, lacht - Dr. Katja Pähle, SPD: Herr Kirchner, das ist doch dumm!)

Es ist wirklich schlimm, was bei Ihnen passiert: dieser Rassismus. Zu der Kontaktschuld, die meinem Kollegen vorgeworfen wird, muss ich wirklich sagen: Ich wäre auch in Kontaktschuld. Ich bin in demselben Raum wie jemand, der sich den Volkstod der Deutschen gewünscht hat. Ich müsste den Raum also eigentlich verlassen, weil Herr Striegel in demselben Raum ist. Die Kontaktschuld gilt für mich auch nicht; denn ich komme meiner Arbeit nach.

Eigentlich bleibt nur noch zu sagen, dass die demokratische Zivilgesellschaft, die Sie immer anmahnen und draußen gegen uns demonstriert, aus linken Gewerkschaften, linken Sozialverbänden, Altparteien und der Antifa besteht. Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: Als Koalitionspartner kommen Sie für uns sowieso nicht infrage.

(Olaf Meister, GRÜNE, lacht)

Unser Koalitionspartner sind die Bürger dieses Landes, der Souverän. Das kann ich Ihnen in diesem Sinne nur weitergeben.

(Beifall bei der AfD)

Zu der Ausschussbesetzung gebe ich Ihnen jetzt bekannt, dass wir eine kleine Umbesetzung stattfinden lassen werden. Sie finden die Information in diesem Schreiben. Als nächsten Ausschussvorsitzenden benennen wir nach der Umbesetzung natürlich unseren geschätzten Kollegen Hans-Thomas Tillschneider, der im Bildungsausschuss hervorragende Arbeit geleistet hat. - Vielen Dank.

(Beifall bei der AfD - Zuruf von der AfD: Ja- wohl!)

Frau Dr. Pähle möchte als Fraktionsvorsitzende reden.

Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Herr Kirchner, Sie haben mich direkt angesprochen. Ich habe gesagt: Wer eine Frage stellt und nicht zu- hören kann, der besitzt keine gute Kinderstube. Was das Grüßen hier im Landtag an- belangt: Mit jeder Rede von Ihnen genauso wie von Ihren Kolleginnen und Kollegen weiß ich, dass Sie mir keinen Guten Tag wünschen, an keiner Stelle.

(Matthias Büttner, Staßfurt, AfD: Doch!)

Denn all das, was Sie hier und übrigens auch draußen auf der Straße in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern sagen, ist ein Kampf gegen Demokratinnen und Demokraten.

(Oliver Kirchner, AfD: Das ist eine Verständi- gung mit dem Souverän!)

Deshalb weiß ich, dass Sie mir keinen Guten Tag wünschen. Ich wünsche Ihnen diesen, ehrlich gesagt, auch nicht.