Weiterhin mache ich darauf aufmerksam: Wir haben seit der neuen Förderperiode eine Mutterkuhprämie - das ist schon gesagt wurden - in Höhe von 78 € und wir haben auch für Mutterschafe und -ziegen eine Prämie in Höhe von 35 €.
Darüber hinaus können die Landwirte in der neuen Förderperiode über die Ökoregelung zusätzlich Grünlandprogramme entsprechend anlegen und beantragen. Dafür gibt es z. B. eine Kennartenmöglichkeit. Wenn Sie Grünland haben, wenn Sie vier Kennarten vorweisen, dann können Sie noch einmal 220 €/ha für ihre Produktion erlösen. Also: Es gibt auch noch andere Programme, mit denen die Grünlandbetriebe im Moment sehr zufrieden sind. Denn sie sagen: Das hilft uns ganz gewaltig. Das ist so manchem Ackerbauern ein Dorn im Auge, weil er auch gern diese Anreizkomponenten im Ackerbau hätte.
Wir sehen, wir sind dabei auch auf europäischer Ebene schon ein ganzes Stück weitergekommen, gerade die Weidetierhaltung nach vorn zu bringen; denn sie ist das entscheidende Glied zur Pflege unserer Kulturlandschaft.
Und - das sage ich ganz bewusst -: Wir haben eine Kulturlandschaft, die wir zu pflegen haben, und das geht effektiv nur, wenn wir das mit der Weidetierhaltung machen. Denn durch die selektive Art der Beweidung fördern wir die
Wenn wir die Wirtschaftlichkeit über die Produkte Lammfleisch oder Wolle noch erhöhen wollen, dann müssen wir dafür ein paar Voraussetzungen schaffen.
Diese sind ganz einfach. Zur Förderung. Wir haben das schon einmal mit einem Kochverein in Dessau auf den Weg gebracht, um bestimmte Spezialitäten, auch deren Absatz zu fördern. In ähnlicher Weise müssen wir dafür sorgen, dass die unsägliche Regelung, dass Wolle ein Risikomaterial ist, auf europäischer Ebene abgeschafft wird. - Vielen Dank fürs Zuhören.
Danke, Herr Feuerborn. Meine Aufgabe ist es, hier vorn das Zeitmanagement zu pflegen. Aber Sie haben das gut in den Griff kriegt.
Wer der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zustimmen kann, den bitte ich um das Karten- zeichen. - Das sind die Koalitionsfraktionen. Wer ist dagegen? - Das ist niemand. Wer enthält sich der Stimme? - Das ist der Rest des Hohen Hauses.
Der Berichterstatter Herr Scheffler steht bereits am Rednerpult. - Herr Scheffler, Sie haben das Wort.
Vielen Dank, sehr geehrter Herr Präsident. - Sehr geehrte Kollegen! Den Antrag der Fraktion der AfD in der Drs. 8/1131 hat der Landtag in der 21. Sitzung am 19. Mai 2022 zur Beratung in den Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten überwiesen.
Ziel des Antrages sind unter anderem eine Analyse des aktuellen Zustandes des Waldes sowie der Folgen des Waldsterbens, die Planung der Wiederaufforstung und die Einberufung eines Waldgipfels zur Festlegung geeigneter Maßnahmen, insbesondere für den Nationalpark Harz. Daneben wird eine Berichterstattung über die
Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten befasste sich erstmals in der 16. Sitzung am 7. Dezember 2022 mit dem vorgenannten Antrag. Hier erfolgten eine umfassende Berichterstattung der Landesregierung sowie eine ausführliche Beratung. Thematisiert wurden sowohl der gegenwärtige Zustand des Waldes als auch Ursachen und Einflussfaktoren hierfür, außerdem eine Vielzahl kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen zum Forsterhalt und zur Wiederaufforstung.
In der 21. Ausschusssitzung am 19. April 2023 erfolgte eine erneute Befassung, die wiederum mit einer umfangreichen Berichterstattung und Beratung einherging. Die antragstellende Fraktion merkte im Zuge dessen an, dass sich infolge der verbesserten Zusammenarbeit von öffent- lichen Stellen mit Waldbesitzern die Einberufung eines Waldgipfels vorerst erübrige. Auch die meisten anderen Forderungen des Antrags seien zwischenzeitlich abgearbeitet worden.
Die daher als abgeschlossen betrachtete Beratung führte in der 30. Sitzung am 13. März 2024 zur Erarbeitung der vorliegenden Beschlussempfehlung. Grundlage hierfür war ein als Tischvorlage zur Verfügung gestellter Beschlussvorschlag der Koalitionsfraktionen. Dieser fand die Mehrheit im Ausschuss.
Gegenstand dieses Vorschlages ist eine Änderung des Titels hin zu „Wiederaufforstung der Wälder von Sachsen-Anhalt - langfristig und zukunftssicher“. Darüber hinaus wird in dem Antrag die Landesregierung ersucht, sich im Bund dafür einzusetzen, die im Rahmen der Gemeinschaftaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur“ zur Verfügung stehenden Mittel für klimaangepassten Waldumbau und Wiederbewal-
dung beschädigter Flächen einzusetzen. Des Weiteren soll eine Verbesserung der Saatgutversorgung durch den Aufbau neuer und den Ausbau bestehender Saatgutplantagen erreicht werden.
Darüber hinaus wird eine Vertiefung der wissenschaftlichen Grundlagen, der Wiederaufforstung, die Entbürokratisierung des Förderantragverfahrens sowie die Überprüfung von Verordnungen und Erlassen auf ungewollte Hindernisse für diese Zielsetzung angestrebt.
Bei der folgenden Schlussabstimmung wurde die Ihnen in der Drs. 8/3882 vorliegende Beschlussempfehlung mit 7 : 0 : 6 Stimmen angenommen. Meine sehr verehrten Damen und Herren! Im Namen des Ausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten bitte ich um Zustimmung zu dieser Beschlussempfehlung. - Vielen Dank.
Danke. - Im Ältestenrat ist verabredet worden, dazu keine Debatte durchzuführen. Dann können wir gleich zur
kommen. Wer der Beschlussempfehlung des Ausschusses in der Drs. 8/3882 zustimmt, den bitte ich jetzt um sein Kartenzeichen. - Das sind die Koalitionsfraktionen. Wer ist dagegen? - Niemand. Wer enthält sich der Stimme? - Das sind die LINKEN, die GRÜNEN und die AfD. Damit ist der Antrag in der Fassung der Beschlussempfehlung mehrheitlich angenommen worden.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Wissenschaft rätselt noch über ein mysteriöses Phänomen, welches plötzlich vermehrt in den vergangenen Jahren auftritt: Hodenquetschungen im Frauensport. Das muss man sich einmal vorstellen: Hoden- quetschungen im Frauensport!
Konkurrentinnen den Schädel ein: Gleichstellungs-Fanatiker jubeln, normale Menschen reiben sich verwundert die Augen“