Das sagen ganz viele Experten, also die, die sich es noch trauen, weil sie eben nicht Angst vor den politischen Repressalien haben, die Leute wie Sie aussprechen. - Das ist das eine.
Jetzt haben Sie mir die Gelegenheit gegeben, etwas zu Havelberg zu sagen. Havelberg, Frau Richter-Airijoki, ist für mich das perfekte Beispiel dafür, wie Sie hier den Menschen ins Gesicht lügen. Beispielsweise Frau Hietel-Heuer stellt sich in Genthin auf einer Demo hin und erzählt den Menschen ins Gesicht, wofür sie alles kämpfen will. Sie haben noch nie seit dieser Demo irgendeinen Beitrag dazu geleistet. Man nimmt sie politisch überhaupt nicht wahr.
(Sandra Hietel-Heuer, CDU: Das wissen Sie, was ich mache? Sie haben gar keine Ahnung, was ich mache!)
- Ja. Wissen Sie, warum? - Weil ich nämlich im zuständigen Ausschuss bin, Frau Hietel-Heuer, im Gesundheitsausschuss. Dort waren Sie noch nie.
Sie haben die Gelegenheit, auf die Kurzintervention von Frau Dr. Richter-Airijoki zu reagieren, aber nicht mehr.
Okay. - Ich fasse zusammen, Frau Richter- Airijoki: Es ist eine völlig andere Lebensrealität von dem, was Sie da draußen versprechen, wie Sie die Menschen anlügen, und dem, was hier im Parlament passiert.
Wir hätten seit Jahren Ärzte ausbilden können. Wir haben es Dutzende Male beantragt und unzählige Male gefordert. Und mit einem Argument wurde es jedes Mal abgelehnt: Wir haben kein Geld. Und damit haben Sie sich selbst entlarvt. Sie haben für alles auf dieser Welt Geld,
Jetzt sind wir am Ende der Debatte angelangt. Ich habe keinen Überweisungsantrag gehört. Deswegen kommen wir direkt zur
über den Antrag der AfD-Fraktion. Wer diesem seine Zustimmung gibt, den bitte ich jetzt um sein Handzeichen. - Das ist die AfD-Fraktion. Wer stimmt dagegen? - Das sind die übrigen Fraktionen des Hauses. Gibt es Stimmenthaltungen? - Die sehe ich nicht. Damit ist der Antrag abgelehnt worden und der Tagesordnungspunkt 22 ist beendet.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Zeit ist etwas fortgeschritten. Lassen Sie uns konzentriert arbeiten.
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Präsident! Auch ganz ohne Schnee erfreuen sich in Sachsen-Anhalt viele Nachwuchssportler*innen am Skispringen. Kunststoffmatten auf den Sprungschanzen machen den Wintersport sogar im Sommer möglich. Kaum ein Sport hat also eine so erfolgreiche Anpassung an die klimatischen Bedingungen vollzogen wie die Skispringerinnen und Skispringer. Besichtigen kann man das z. B. im Rothenburg im Saalekreis.
Der voranschreitende Klimawandel führt aber nicht nur im Mittel zu selteneren Minustemperaturen oder einem Weniger an Schneefall, sondern eben auch zu Starkwetterereignissen und zu deutlich steigenden Durchschnittstemperaturen. Es vergeht keine Woche, in der nicht über Extremwetterereignisse irgendwo auf der Erde berichtet wird. Ein Negativereignis jagt das nächste. All das bestätigt die Prognosen der Klimaforscher*innen und straft alle Leugner*innen der Klimakrise Lügen.
Die Lage ist dramatisch. In Sachen Klimakrise gibt es nichts zu beschönigen. Sie betrifft uns alle und die Erderhitzung betrifft uns auch in allen Politikfeldern.
Wir sind aber nicht chancenlos. Der Bericht der Bundesregierung hat gerade aufgezeigt, dass bei der Fortführung der begonnenen Anstrengungen unsere CO2-Reduktionsziele für
weitere Kraftanstrengungen hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu unternehmen und einfach Bock auf diesen grünen Aufbruch zu bekommen.
Politik wird die einzelnen Aktivitäten nicht bis ins kleinste Detail regeln können. Daher ist es zentral, dass wir in allen gesellschaftlichen Bereichen Menschen dafür begeistern können, in ihrem Umfeld zu Klimaschützerinnen und Klimaschützern zu werden. Das kann das Land am besten, indem es Anreize setzt und Aktivitäten in diesen Bereichen zulässt.
In unserem Antrag heute geht es um den organisierten Sport. Denn der Sport ist besonders von der Erderhitzung betroffen. Beim Sport bewegt man sich, ist oftmals draußen an der frischen Luft. Sich Gedanken darüber zu machen, wie viele CO2-Emissionen der Bereich
Sport, Sportlerinnen und Sportler aber werden durch die Erderhitzung nicht nur beeinträchtigt. Akteure im Sport sind eben auch Emittentinnen und Emittenten. Sport nutzt oft noch fossile Energien. Sport findet in noch nicht effizient gedämmten Sportstätten statt. Sportevents haben zum Teil selbst einen hohen Ressourcenverbrauch und erzeugen oft große Abfallmengen. Fehlende Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr und fehlende Mobilitätskonzepte führen zu nicht nachhaltigen Mobilitätsange- boten.
In der durch die Ampel in Berlin abgewendeten Energiekrise nach Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine haben wir alle vor dem Hintergrund der massiv gestiegenen Gas- und Strompreise schmerzhaft mitbekommen, in welch schlechtem bauenergetischen Zustand sich unsere Sporthallen im Land befinden. Das hat zu massiven finanziellen Belastungen der Kommunen und der Sportvereine geführt. Wir müssen auch aus finanziellen Gründen schleunigst die notwendigen energetischen Sanierungen vornehmen.