sehr geehrten Damen und Herren! Nicht nur als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sondern ausdrücklich auch als Mitglied des gebur tenstärksten Jahrgangs, den Deutschland je hatte, nämlich 1964, freue ich mich außerordentlich, dass die Zahl der Geburten in unserem wunderschönen Bundesland wieder zunimmt. Als ich gelesen habe,
dass im Jahr 2013 10 003 Kinder geboren wurden, 1 000 mehr als im Jahr davor, habe ich gesagt, jetzt fängt es wieder an, der demografische Wandel be ginnt. Wir sprechen immer von Überalterung, da sage ich stets, wir müssen der Überalterung durch sozusagen Unterjüngung entgegenwirken, das heißt, die Geburtenzahlen zu steigern. Das ist nun erfreu licherweise der Fall, und deswegen freue ich mich, dass wir hier und heute über ein an und für sich sehr schönes Thema sprechen.
uns das Ganze einmal an, und haben festgestellt, es gibt zwar genug Betten auf den Stationen, aber eindeutig zu wenig Kreißsäle. Deswegen haben wir den Antrag mit dem Titel „Die erfreuliche Ge burtensteigerung in Bremen durch Investitionen in Kreißsäle unterstützen!“ eingereicht.
Wir fordern den Senat auf, ein Gesamtkonzept Ge burtshilfe vorzulegen, um die Versorgungsengpässe schnellstmöglich zu beheben, und zwar zusammen mit den Kostenträgern, mit der Krankenhausgesellschaft und auch mit dem Land Niedersachsen. Die zweite Forderung ist, dieses Gesamtkonzept im Rahmen der zukünftigen Landeskrankenhausplanung ab zusichern. Die dritte Forderung lautet, ausreichend Landeskrankenhausinvestitionen zur Verfügung zu stellen, um den Kliniken den Ausbau von Kreißsälen zu ermöglichen. Die vierte Forderung betrifft die Bundespolitik. Auf der Bundesebene möge sich der Senat dafür einsetzen, dass die Fallpauschalen für den Bereich Geburtshilfe erhöht werden.
uns den Antrag der Koalition angeschaut. Ich glaube, es ist unschwer darauf zu kommen, dass wir diesen Antrag mittragen, und zwar voll und ganz.
rungen gestellt hat: Erstens, das „Bündnis für die natürliche Geburt“, in dem es vor allem auch um Wahlfreiheit geht, weiter zu unterstützen und die Problemlage der freiberuflichen Hebammen nicht nur zu benennen, sondern auch ganz konkrete Schritte zu einer Verbesserung der Situation.
Krankenhausplanung mit Niedersachsen dazu führen soll, dass Niedersachsen einen Teil der Investitionen übernimmt, und ich finde es auch gut, dass ein System für einen besseren Ausgleich der geburtshilflichen Häuser angestrebt werden soll.
wähnen, es gibt dort nämlich positive Erfahrungen mit dem hebammengeleiteten Kreißsaal, auch das soll geprüft werden. Wir schwärmen von diesem Konzept, und ich hoffe, dass diese beiden Anträge dafür sorgen, dass es zukünftig besser bestellt ist um die Versorgung mit geburtshilflichen Kliniken, aber auch mit einer guten ambulanten Ausstattung im Land Bremen.
Bundesebene für die Stärkung der freiberuflichen Hebammen einzusetzen, kann von uns nur voll und ganz unterstützt werden, insofern freue ich mich, dass – auch wenn unser Antrag heute vielleicht nicht aufgenommen werden wird – Rot-Grün aber dennoch den Ball aufgenommen hat und auch einen vernünftigen und zukunftsweisenden Weg einschla gen möchte.
stimmen mit. Soweit erst einmal vielen Dank zur fachlichen Seite dieser Anträge, meine Damen und Herren!
Schluss dieser Debatte sagen. Herrn Staatsrat Härtl habe ich gefragt, ob er nun wirklich ausscheidet. Ja, hat er gesagt, und so möchte ich diese Chance nutzen, mich – auch wenn ich sowohl in der Deputation als auch im Parlament nicht immer der einfachste Partner war – ausdrücklich für seine wirklich konstruktive Zusammenarbeit, Zuarbeit und vor allen Dingen für das positive menschliche Miteinander recht herzlich bedanken. Herr Staatsrat Härtl, sofern Sie und sobald Sie aus dem Senat ausscheiden, wünsche ich Ihnen, privat vor allem, alles Liebe und Gute! – Danke schön!
Grünen): Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Bensch hat es gesagt, wir debattie ren am Ende dieser Legislaturperiode noch einmal ein besonders schönes Thema, nämlich Kinder, die zur Welt kommen. Kinder sind unsere Zukunft, und wir freuen uns über jedes Kind, das geboren wird, und wir freuen uns über jedes Kind, das in Bremen geboren wird.
CDU auf die Geburtshilfe, der in Ihrem Antrag deut lich wird, teilen wir ausdrücklich nicht. Die Geburts hilfe findet nicht nur im Krankenhaus statt, und werdende Mütter sind keine Patientinnen, sondern sie sind guter Hoffnung.
Wir wenden uns gegen die Medizinalisierung der Geburten. Schwangerschaft und Geburt sind keine Krankheit, sondern etwas Wunderbares.
sagte, nicht nur im Krankenhaus statt. Wir meinen, werdende Mütter und Väter sollen entscheiden kön nen, wo und unter welchen Umständen ihr Kind zur Welt kommt. Diese Wahlfreiheit ist derzeit bedroht. Die freiberuflichen Hebammen geben zunehmend ihre Tätigkeit unter dem Druck der steigenden Haft pflichtprämien auf. Wir unterstützen die Hebammen in ihrem Kampf um ihre Berufsausübung, und wenn wir Sie von der CDU dabei an unserer Seite haben, dann finde ich das sehr erfreulich.