Meine Damen und Herren, schon in früheren Jahrhunderten fanden Tierschutzanliegen Zuspruch bei Antisemiten und Deutschnationalen, die eine Abkehr von der modernen jüdischen Wissenschaft
Vor diesem Hintergrund ist es auch verständlich, dass die NPD-Fraktion den vorliegenden Antrag in den Landtag eingebracht hat.
Deren berufliche Existenz wurde infrage gestellt und über das Verbot des religiös bedingten Schächtens auch ihr kulturelles Leben unter Druck gesetzt.
Die damalige Äußerung war die erste öffentliche Erwähnung von Konzentrationslagern. Wir alle wissen, was in diesen Lagern vor sich ging.
Schon damals gewährte der nationalsozialistische Tierschutzgedanke Tieren als Bestandteil einer arischen nutzverbundenen Volksgemeinschaft Schutz,
(Dr. Mignon Schwenke, DIE LINKE: Die haben keine Damen. Damen haben sie nicht. – Sylvia Bretschneider, SPD: Die waschen nur die Wäsche. – Heiterkeit bei Martina Tegtmeier, SPD)
stehen mit dem heutigen Antrag in der Tradition zum nationalsozialistischen Tierschutzgedanken und wollen mit dem vorliegenden Antrag diesen Gedanken in den Landtag tragen.
Wir halten die Regelungen der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland im Tierschutzgesetz für ausreichend. Die oberste Prämisse allen Handelns ist, Schmerzen, Leiden oder Schäden an Tieren möglichst gering zu halten.
Die Genehmigung von Tierversuchen erfolgt durch die zuständigen Behörden der Länder. In Mecklenburg-Vor- pommern ist das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei zuständig. Die zuständige Genehmigungsbehörde wird von der Ethikkommission gemäß Paragraf 15 Tierschutzgesetz unterstützt. Diese Kommission wird mit fachkundigen Veterinären, Ärzten und Naturwissenschaftlern, aber auch mit Vertretern von Tierschutzorganisationen besetzt.
Meine Damen und Herren, trotz kontroverser Diskussionen zu dem Thema Tierschutzversuche gibt es derzeit keine Alternativen, um Therapiemöglichkeiten zum Wohle der Gesundheit von Menschen und Tieren zu erforschen beziehungsweise zu entwickeln. Grundlagenforschung ist das Fundament für die Weiterentwicklung von Therapiemöglichkeiten und Medikamenten. Nationaldemokratische Ansichten aus den 30er-Jahren führen hingegen in die Sackgasse.
(Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Sylvia Bretschneider, SPD: Sehr gut.)
Herr Schütt, es ist echt bedauerlich, dass Sie noch nicht einmal in der Lage sind, vier Punkte zu lesen und zu verstehen.
dass die selbst ernannten Demokraten jeden Bezug zum Dritten Reich brauchen, um ihre katastrophale Politik hier in der Gegenwart erklären zu können,