In Niedersachsen sollte auf allen RE-Linien auch am Wochenende mindestens ein stündliches SPNV-Angebot bestehen. Die Verkehrsnachfrage rechtfertigt die Beibehaltung des gegenwärtigen Angebotes auch vor dem Hintergrund zunehmender Freizeitaktivitäten und der landesweiten Erreichbarkeit.
Die Erreichbarkeit des Harzes soll im Hinblick auf den zunehmenden Tourismus auch während der Woche mit stündlichen Direktverbindungen zur Landeshauptstadt sichergestellt werden.
Die Neukonzeption der Kursbuchstrecken 350 und 355 erfordert aufgrund des vorgesehenen Stundentausches ergänzende Verkehrsleistungen zum bestehenden ZweiStunden-Takt zwischen Kreiensen und Bad Harzburg. Diese stellen einen Anschluss zum IC in Kreiensen in/aus Süddeutschland auch am Wochenende her.
Die Leistungsreduzierungen zum Fahrplan 2007 haben sich nachteilig für viele Pendler nach Braunschweig und Hildesheim erwiesen und führen zu überproportionalen Nachteilen bei der Standortqualität des ländlichen Raumes.
Die Kürzungen am Wochenende auf ein zweistündliches Angebot haben zu erheblichen Nachteilen für Beschäftigte z. B. bei Phaeno und in der Autostadt in Wolfsburg geführt. Außerdem wird ein deutlicher Anstieg der Fahrgastnachfrage aufgrund der Eröffnung des DOC im Dezember 2007 in Wolfsburg erwartet. In Niedersachsen sollte zwischen den Oberzentren auch am Wochenende mindestens ein stündliches SPNV-Angebot bestehen.
Zwischen den Landeshauptstädten Hannover und Magdeburg sollte auch am Wochenende mindestens ein stündliches SPNV-Angebot bestehen.
Die Kürzungen haben am Wochenende sowohl die Direktverbindung zwischen den Oberzentren Braunschweig und Salzgitter als auch die Umsteigeverbindungen nach Holzminden und in den Südharz deutlich geschwächt. In Niedersachsen sollte zwischen den Oberzentren auch am Wochenende mindestens ein stündliches SPNV-Angebot bestehen.