Eine Vertreterin der Landesregierung erläuterte im Ausschuss einzelne Schwerpunkte der technischen Liste
Zur technischen Liste „Bewältigung der Flüchtlingskrise“ wies sie darauf hin, dass es sich bei den dort abge
bildeten Positionen sowohl um eine Verstetigung von Maßnahmen, die bereits in den Nachtragshaushalten
2015 angelegt worden seien, als auch um die Aktualisierung der entsprechenden Ansätze oder um die Er
im Jahr 2016 ein Ausgabevolumen von 1,3 Milliarden Euro. Im Vergleich dazu: 2014 waren es 172 Millionen
Euro, und 2015 sind es 617 Millionen Euro. Zu dieser technischen Liste gehört auch eine globale Mehraus
gabe für Flüchtlinge in Höhe von 30 Millionen Euro; mit diesen Mitteln kann das Finanzministerium einzelne
Alle drei Listen fanden sodann als Änderungsvorschläge der Koalitionsfraktionen Eingang in die Ihnen vor
liegenden Beschlussempfehlungen zu den Einzelplänen. Ich gehe davon aus, dass die Regierungsfraktionen
Die Vertreter der CDU-Fraktion kritisierten im Verlauf unserer Ausschussberatungen, dass die in diesem
Jahr vorgelegten technischen Listen - anders als bisher üblich - nicht nur Anpassungen des eingebrachten
Haushaltsplanentwurfs an die inzwischen vorliegenden Istzahlen darstellten, sondern eine Reihe von Punk
Flüchtlingskrise im zweiten Nachtragshaushalt für 2015 gemeinsam getragen wurden, auch aus Sicht der
CDU-Fraktion fortgeschrieben werden sollten. Ihre Fraktion werde aber dennoch weder der politischen noch
der technischen noch der in diesem Verfahren vorgelegten Liste „Flüchtlingskrise“ insgesamt zustimmen,
schen Steuerung des Haushalts teilweise aus der Hand. Daher wäre insoweit zumindest ein Sperrvermerk
Aus Sicht der CDU-Fraktion würden bei diesem Haushalt an vielen Stellen nicht die richtigen Schwerpunkte
gesetzt, so z. B. beim ländlichen Wegebau oder auch bei der Umschichtung der Entflechtungsmittel weg
Die Ausschussmitglieder der CDU-Fraktion rügten ferner, dass sich Niedersachsen in die falsche Richtung
ger-Land entwickeln. Deutlich werde das auch an der niedrigsten Investitionsquote, die dieses Land jemals
eine Politik des Schuldenmachens. Die Vertreter der CDU-Fraktion mahnten an, nunmehr mit der angekün
Sie führten weiter aus, dass bei der nicht vollständigen Weiterleitung von Bundesmitteln an die Kommunen -
beim Wohngeld, bei den sogenannten Entflechtungsmitteln sowie bei der Erstattung der Flüchtlingskosten -
nicht die richtige Richtung erkennbar würden und die politische Liste weder Mut noch Weitblick zeige, lehne