Um besonders effektiv zu arbeiten und Synergien zu nutzen, verknüpfen wir das Bündnis für Industrie mit anderen Initiativen. Also zum Beispiel mit der Fachkräfteinitiative, mit der Digitalen Agenda, mit dem Energiewendebeirat.
Die Schwerpunktarbeitsgruppen haben losgelegt. Zum Thema Digitalisierung der Wirtschaft sind zum Beispiel die Arbeiten an einem Konzept für ein Kompetenzzentrum Mittelstand/Industrie 4.0 gestartet. Ziel ist, bis zur Sommerpause die Grundlage für einen Antrag auf Bundesförderung durch das Bundeswirtschaftsministerium zu erarbeiten. Ich freue mich sehr, dass die Fachhochschule Kiel die Federführung übernommen hat.
Die AG Energiewende hat bereits am 17. März 2016 im Rahmen der New Energy Messe in Husum getagt. Diskutiert wurden dabei wichtige Themen wie die Nutzung von Wertschöpfungsketten der Offshore-Windenergie, Potenziale von LNG und das Thema Energieeffizienz in Unternehmen. Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Marketing und Akzeptanz“ wird am 17. November 2016 die „Lange Nacht der Industrie“ stattfinden. Noch vor der Sommerpause - am 11. Juli 2016 - wird sich die Steuerungsgruppe erneut treffen, um sich eine Zwischenbilanz der Arbeitsgruppen vorlegen zu lassen. Im vierten Quartal ist geplant, einen konkreten Katalog von Handlungsempfehlungen zu präsentieren. Ebenfalls im vierten Quartal werden wir - wie im beschlossenen Eckpunktepapier festgelegt - ein Treffen der Steuerungsgruppe mit weiteren Ressorts beim Ministerpräsidenten vorsehen.
Mein Fazit lautet deshalb: Das Bündnis für Industrie hat Fahrt aufgenommen. Der Aufbruch zu einer neu aufgestellten Industriepolitik, den der Industriepolitische Kongress eingeläutet hat, ist gelungen. Alle maßgeblichen Akteure sind aktiv dabei in dem festen Willen, nicht nur mit zu diskutieren, sondern mit zu gestalten. Den Dialog haben wir eröffnet, den Startschuss gegeben. Denn wir wollen eine