Sie offenbaren Ihren Blick auf Frauen und auf Frauenrechte. Und wenn es nicht vergeblich wäre, würde ich sagen: Schämen Sie sich was!
Dass die GRÜNEN jetzt so persönlich reagieren, verwundert mich nicht; denn ich habe Ihre Diskursstrategie entlarvt.
Ja, danke schön. - Herr Dr. Tillschneider, Sie haben jetzt zehn Minuten lang mehr oder weniger die Bedeutung von Wörtern erklärt.
Ich möchte jetzt ganz klar von Ihnen einmal hören: Wie steht die AfD zu Gewalt an Frauen und zu Frauenschutzhäusern? Das ist ja heute das Thema.
- Ja. Wir machen hier keinen Unterschied. Und natürlich sind wir auch für den Erhalt von Frauenschutzhäusern, wo Bedarf besteht. Aber es ist ja auch wiederum ein Faktum,
- natürlich -, die hierherkommen, die eine Behandlung von ihren Männern erfahren, die in einigen Gesellschaften traditionell üblich ist und die dann hier die Möglichkeiten entde-
cken, die unsere Gesellschaft bietet. Und dann laufen unsere Frauenhäuser voll. Auch hier wäre der erste Lösungsansatz
Wissen Sie, mit Ihren Frauenhäusern bewahrheitet sich die Grundstruktur der CDU-Politik: Sie schaffen Probleme und präsentieren dann unzureichende Lösungen für die Probleme, die Sie geschaffen haben. Das ist bei der Frauenpolitik so und bei allen anderen Politikfelder auch.
(Zuruf von der Besuchertribüne: Ekelhaft! Das ist ekelhaft! - Wolfgang Aldag, GRÜNE: Sie hat recht! - Anhaltende Unruhe)
Ich möchte, bevor der FDP-Redner an das Rednerpult kommt, voller Freude den Landesfrauenrat begrüßen, der angesichts der Veranstaltung heute Mittag anwesend ist und hier zu diesem Tagesordnungspunkt auf der Tribüne Platz genommen hat. - Seien Sie uns herzlich willkommen!
Ich muss aber auch darauf aufmerksam machen, dass dies hier ein Plenarsaal ist, in dem die Abgeordneten miteinander debattieren und in die Diskussion eintreten. Dieses Recht steht Zuhörern oder Zuhörerinnen auf der Tribüne nicht zu. Deswegen habe ich darum ge- beten, dass sich die Dame entfernt, die hier eben dazwischengerufen hat.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir teilen uns in der FDPFraktion die Redezeit, weil wir das Thema natürlich einerseits inhaltlich und fachlich bespre-