Protokoll der Sitzung vom 06.03.2002

a) dem Schreiben des Staatsgerichtshofs vom 21. Dezember 2001, Az.: GR 3/01 Wahlprüfungsbeschwerde des Herrn Prof. Dr.-Ing. Otto F. Hagena aus Eggenstein-Leopoldshafen Drucksache 13/774

Berichterstatter: Abg. Herrmann

b) dem Schreiben des Staatsgerichtshofs vom 28. Dezember 2001, Az.: GR 4/01 Wahlprüfungsbeschwerde des Herrn Hans-Joachim Zimmer aus Kirchheim u. T. Drucksache 13/775

Berichterstatter: Abg. Herrmann

Zu der Beschlussempfehlung Drucksache 13/774 Wahlprüfungsbeschwerde des Herrn Prof. Dr.-Ing. Otto F. Hagena liegt ein Änderungsantrag der Fraktion der SPD, Drucksache 13/821, vor.

Wünscht der Berichterstatter das Wort?

(Abg. Herrmann CDU: Frau Präsidentin, ich wün- sche das Wort als Berichterstatter!)

Bitte sehr.

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Ich möchte als Berichterstatter zum Bericht über die Sitzung des Ständigen Ausschusses am 28. Februar 2002, Drucksache 13/774, zur Wahlprüfungsbeschwerde des Professors Dr. Hagena etwas bemerken. In den letzten beiden Absätzen dieses Berichts heißt es ich zitiere :

Der Antrag des SPD-Abgeordneten, eine Stellungnahme gegenüber dem Staatsgerichtshof abzugeben, wurde mit 4 : 8 Stimmen abgelehnt.

Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag des Ausschussvorsitzenden, sich inhaltlich gegenüber dem Staatsgerichtshof nicht zu äußern, dem Gericht aber die einschlägigen Verfahrensunterlagen vorzulegen.

Nachdem der Kollege Birzele bei Tagesordnungspunkt 6 hierzu gesprochen hat, möchte ich als Berichterstatter erklären: Ich räume ein, dass der letzte Absatz dann missverständlich ist, wenn man ihn isoliert ohne den vorletzten Absatz liest.

(Abg. Birzele SPD: Deshalb muss man einfach die Worte streichen!)

Aus dem Gesamttext des Berichts ergibt sich jedoch, dass sich eine Minderheit von 4 : 8 Stimmen im Ausschuss für eine Stellungnahme gegenüber dem Staatsgerichtshof ausgesprochen hat. Darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU Abg. Birzele SPD: Deshalb muss man die anderen Worte strei- chen! Die wissen gar nicht, was sie beklatschen!)

Meine Damen und Herren, es ist keine Aussprache vorgesehen. Wir kommen zur Abstimmung.

Ich lasse zunächst über den Änderungsantrag der Fraktion der SPD, Drucksache 13/821, abstimmen.

(Abg. Birzele SPD: FDP/DVP aufgepasst, Herr Pfister! Jetzt gilt es!)

Wer diesem Antrag zustimmen möchte, den bitte ich um das Handzeichen.

(Stellv. Präsidentin Christa Vossschulte)

(Zurufe der Abg. Birzele und Drexler SPD Ge- genruf der Abg. Heiderose Berroth FDP/DVP Unruhe)

Gegenstimmen? Enthaltungen? Der Antrag ist mehrheitlich abgelehnt.

(Anhaltende Unruhe Glocke der Präsidentin)

Kann ich davon ausgehen, dass Sie der Beschlussempfehlung des Ständigen Ausschusses, Drucksache 13/774, zustimmen?

(Abg. Teßmer SPD zur FDP/DVP: Ihr seid ja schöne Liberale, mein lieber Mann! Abg. Birzele SPD: Jetzt habe ich nicht aufgepasst! Wir sind ge- gen die Beschlussempfehlung!)

Kann ich dann davon ausgehen, dass der Beschlussempfehlung des Ständigen Ausschusses, Drucksache 13/774, mehrheitlich zugestimmt wird? Das ist der Fall. Es ist so beschlossen.

Punkt 9 der Tagesordnung ist erledigt.

Ich rufe Punkt 10 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Ständigen Ausschusses zu dem Schreiben des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Dezember 2001, Az.: 2 BvE 2/01 Organstreitverfahren der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der CDU/CSU-Mitglieder im Parteispendenuntersuchungsausschuss gegen den Parteispendenuntersuchungsausschuss wegen Beweiserhebung Drucksache 13/776

Berichterstatter: Abg. Herrmann

Wünscht der Herr Berichterstatter das Wort? Das ist nicht der Fall.

Dann lasse ich über die Beschlussempfehlung Drucksache 13/776 abstimmen. Wer der Beschlussempfehlung zustimmt, den bitte ich um das Handzeichen. Gegenprobe! Enthaltungen? Die Beschlussempfehlung ist mehrheitlich angenommen.

Ich rufe Punkt 11 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Ständigen Ausschusses zu dem Schreiben des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Januar 2002, Az.: 2 BvK 1/01 Organstreitverfahren der Landesregierung Schleswig-Holstein gegen Mitglieder des Bildungsausschusses des Landtags Schleswig-Holstein wegen Aktenvorlage Drucksache 13/777

Berichterstatter: Abg. Herrmann

Kann ich davon ausgehen, dass Sie der Beschlussempfehlung zustimmen? Das ist der Fall. Es ist so beschlossen.

Meine Damen und Herren, damit sind wir am Ende der heutigen Tagesordnung angelangt.

Die nächste Sitzung findet morgen, am 7. März, um 9:30 Uhr statt.

Ich danke Ihnen und schließe die Sitzung.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU)

Schluss: 18:58 Uhr