Ich danke dem Bayerischen Ministerpräsidenten, der eigentlich die Schlussworte selbst sprechen wollte. Er musste aber wegen anderweitiger Verpflichtungen gehen. Die Schlussworte wird dann sein Stellvertreter, Herr Staatsminister Joachim Herrmann, sprechen. Wir danken dem Ministerpräsidenten, den Mitgliedern der Bayerischen Staatsregierung, wir danken den Landtagsbeauftragten, die uns auch immer zu Diensten stehen. Ich danke ganz, ganz herzlich den Mitgliedern des Präsidiums, den Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten, allen Kolleginnen und Kollegen im Ältestenrat und im Präsidium. Wir haben immer wieder versucht, uns gemeinsam und miteinander auf den Weg zu machen. Deshalb möchte ich mich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit vor allem im Präsidium bedanken. Wir kommen da nach langen Diskussionen auch immer zu guten, einvernehmlichen Lösungen.
Danke an die Fraktionsvorsitzenden, an die Vorsitzenden der Ausschüsse und Kommissionen sowie deren Stellvertreter. Danke auch an die Damen und Herren von Presse, Hörfunk und Fernsehen für ihre Berichterstattung. Ein herzliches Danke möchte ich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Amtes sagen. Sie haben viel zu tun, nicht wenig. Die Mehrarbeit von Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, bedeutet auch immer Mehrarbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses. Wir haben ein tolles Team. Lieber Herr Worm, lieber Herr Amtschef, Sie können stolz sein auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Liebe Frau Schindler, ich möchte Ihnen als Verantwortliche des Plenarreferats jetzt auch zurufen: Sie haben sich hervorragend eingearbeitet. Auch dafür möchten wir Ihnen danken.
Ich danke auch den Fraktionsgeschäftsstellen, den Beamten der Polizei, die in diesen Tagen um unsere Sicherheit nicht nur bemüht, sondern auch immer wieder besorgt sind. Wir danken unseren Sanitätern. Sie werden immer wieder einmal gebraucht. Sie sind dann auch immer gleich zur Stelle.
Verehrte Kolleginnen und Kollegen, sitzungsfreie Zeit bedeutet hier im Haus auch Bauarbeiten. Wir werden vor allem die Arbeiten an der Westfassade zum Abschluss bringen. Uns im Präsidium freut es besonders, dass Sie jetzt auch wieder einen klaren Blick nach draußen haben, wenn Sie einen Blick auf München werfen wollen. Vielleicht fragen Sie, warum hier immer so viel gebaut, saniert und renoviert wird. Auch wir im Bayerischen Landtag müssen uns mit dem Brandschutz beschäftigen. Ich kann nur sagen: Das wird in den nächsten Jahren ein Thema ohne Ende
Jetzt darf ich Ihnen, lieber Herr Fraktionsvorsitzender, Herr Kollege Rinderspacher, das Wort erteilen.
Sehr verehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Frau Präsidentin hat betont, dass sie keine zweistündige Schlussrede halten wolle. Ich betone: Ich habe keine begrenzte Redezeit.
Herr Zellmeier, da muss Ihnen irgendetwas durchgegangen sein, als es darum ging, die Redezeiten neu zu regeln.
Ich möchte Sie jetzt aber nicht in die Versuchung bringen, Sie durch eine zweieinhalbstündige Grundsatzrede, sei es zur Anbindehaltung oder zur Zusammenfassung der heutigen Asyldebatte oder zur gestrigen Debatte zum Betreuungsgeld zu veranlassen, noch einmal darüber nachzudenken.
(Kerstin Schreyer-Stäblein (CSU): Weil wir beide die gleiche kurze Heimfahrtstrecke haben, Herr Kollege!)
Ich fasse mich also kurz. Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtagsamtes, Ihnen, Herr Landtagsdirektor Worm, sowie der gesamten Mannschaft und Frauschaft für die vorzügliche Arbeit. Ihre Arbeit macht unsere Arbeit erst möglich. Dafür vielen Dank!
Wir bedanken uns bei den Ministerien, den Landtagsbeauftragten, den Fraktionsgeschäftsstellen, unserer bayerischen Polizei, den Offiziantinnen und Offizianten, dem Stenografischen Dienst, dem Sanitätsdienst, den Servicekräften und allen weiteren guten Geistern hier im Bayerischen Landtag. Wir wissen Ihre Arbeit sehr zu schätzen. Vielen Dank!
Wir danken den Kolleginnen und Kollegen der Medien und der Landtagspresse für die Zusammenarbeit und die faire und transparente Berichterstattung. Ich hatte erst vergangene Woche das Vergnügen, an einem Seminar von Herrn Deutschländer für Volontärinnen und Volontäre teilzunehmen. Da ging es auch um das Nähe-Distanz-Verhältnis von Politik und Journalismus.
Ich glaube, es ist gut, wenn man eine gewisse Distanz wahrt, damit es keine Kumpelei zwischen Politikern und Journalisten gibt. Aber eine gewisse Nähe ist auch erlaubt, damit ein Vertrauensverhältnis entsteht.
Ich denke, wir hier in Bayern kriegen das alles in allem ganz gut hin. Deshalb ein herzliches Dankeschön, dass Sie unsere Arbeit hier aus dem Bayerischen Landtag in die sieben Regierungsbezirke transportieren!
Ich wünsche Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, erholsame Ferien. Wir wissen von unserem Ministerpräsidenten, dass er wohl im Altmühltal Ferien machen wird und dort wieder mit seiner Spielzeugeisenbahn befasst ist. Ich finde, das ist ein ausgesprochen schönes Hobby. Deshalb soll es heute von mir zum Abschluss diesmal keine Literaturtipps geben,
sondern einige Hinweise für eine spielerische Freizeitgestaltung. Sie wissen, es liegt mir normalerweise fern, mir am Ministerpräsidenten ein Vorbild zu nehmen. Aber wenn er schon sagt, spielen ist gesund, spielen ist schön, spielen macht Spaß, dann von meiner Seite aus ein paar Tipps für eine schöne spielerische Freizeitgestaltung im Sommer.
Der erste Tipp geht an die Generalsekretärin der bayerischen SPD Natascha Kohnen. Sie hatte es ja am letzten Parteitag der SPD in Hirschaid mit einer spielerischen SPD zu tun. Liebe Natascha, in Erinnerung an diesen Parteitag und damit du auch in den Sommerferien die bayerische SPD immer vor Augen hast, denke ich, ein gutes Spiel wäre das Ravensburger Spiel "Sau-Bande", ein rasanter Spielspaß für die gesamte Familie, actionreich und saulustig, wie es heißt. Viel Spaß damit!
Über den bayerischen Finanzminister haben wir uns auch Gedanken gemacht. Wir waren in den letzten Tagen fast ein wenig traurig, liebe Kolleginnen und Kollegen von der CSU, weil wir uns fragten, was Kollege Söder für eine Kindheit und Jugend hatte.
Während andere auf den Bolzplatz oder ins Kino gehen oder Flaschendrehen spielen oder auf Partys irgendwie knutschend in der Ecke liegen, lässt sich Markus Söder mit Krawatte vor dem Konterfei von Max Josef Strauß ablichten.
- Sorry! Franz Josef Strauß! Offensichtlich gab es für ihn nur ein Spiel, nämlich "Strauß voraus! – Volle Kanne durch die Savanne".
Wir haben allerdings auch ein aktuelles Spiel für ihn gefunden. Ich habe das nicht mit dem Ministerpräsidenten abgesprochen, aber er denkt sicher, das Spiel würde möglicherweise für Markus Söder passen: "Mogel Motte, Schummeln erlaubt!" – Tricksen, Tarnen und Täuschen ist ausdrücklich erwünscht, und gegen Schmutzeleien kann ja nicht einmal der Herr Ministerpräsident etwas einwenden. Also, "Mogel Motte, Schummeln erlaubt!" für Markus Söder.
Wir haben auch etwas für Ulrike Scharf, die bayerische Umweltministerin. Sie hatte in den letzten Wochen und Monaten hinreichend mit Überraschungseiern zu tun. Deshalb für sie das Spiel "Didi Dotter – Aus Zwei mach Ei". Wenn ihr das zu kindisch ist - das Spiel ist ab vier –, dann käme vielleicht auch das Spiel infrage "Zicke Zacke Hühnerkacke".
Dann habe ich noch etwas für die Avantgarde der fränkischen Mundart, nämlich für Gabi Schmidt von den FREIEN WÄHLERN und für Inge Aures von der Sozialdemokratie. Das fränkische "Allmächd – Fränkisches Dialekt-Quiz" könnt ihr gut zu zweit spielen. Der Rest versteht euch da sowieso nicht.
Für den Vorsitzenden der CSU-Fraktion haben wir das "Angelspiel" vom Noris-Verlag. Es heißt ja, Angeln beruhigt die Nerven und senkt den Blutdruck. Eine solche Beruhigung der Nerven ist vielleicht etwas für Herrn Kreuzer in den Ferien. Und Herr Kreuzer, auch das dürfen wir Ihnen ans Herz legen: Das Fischen am rechten Rand ist bei diesem Spiel ausdrücklich erlaubt. Niemand von uns wird sich darüber beschweren.
Wir Abgeordnete sind dafür bekannt, dass wir auch einfachste Sachverhalte komplex darstellen können. Es gibt einen Abgeordneten, der wie kaum ein anderer dazu in der Lage ist, intellektuelle Drechselsätze zu bilden, die ganz toll anfangen und auch ganz toll aufhören. Ich meine Thomas Goppel aus der CSUFraktion. Es gibt da ein Spiel, das 30 Minuten dauert.
Ich hoffe, das reicht bei ihm für seinen Satz. Es ist das Spiel "Buchstabensuppe". Viel Spaß damit, Herr Goppel!
Die längsten Reden im Bayerischen Landtag hält aber weder Thomas Goppel noch der Ministerpräsident noch sonst jemand aus dem Kabinett. Nein, es ist Christine Kamm von den GRÜNEN. Jedes Mal, wenn Frau Kamm ans Rednerpult tritt, zuckt das Präsidium ein wenig zusammen; denn keine andere Abgeordnete überzieht die Redezeit so gerne wie Christine Kamm. Sie ist dann tatsächlich kaum zu stoppen. Deshalb für Sie, Frau Kamm, das Spiel: "Voll in Fahrt".
Für Kollegen Sepp Dürr, der auch in dieser Legislaturperiode die meisten Zwischenrufe gemacht hat - laut und wütend -, ist das Spiel: "Angry Birds Superschleuder". An dieser Stelle: stabile Gesundheit und alles Gute für dich, lieber Sepp!
Last but not least für den Bayerischen Ministerpräsidenten ein Spiel: Er hatte ja schon früher von uns einen Salonwagen von Willy Brandt aus den 70erJahren bekommen. Willy Brandt hatte damit Wahlkampf gemacht, und mit diesem Salonwagen fährt der Ministerpräsident jetzt im Altmühltal mit seiner Spielzeugeisenbahn durch die Gegend.
Nun hat sich im Frühjahr unter den Stichworten Maut und Betreuungsgeld einiges getan. Wir sind uns sicher, dass der Ministerpräsident sehr spielerisch damit umgeht. Deshalb für ihn das Spiel: "Da ist der Wurm drin".