Protokoll der Sitzung vom 24.11.2017

(Beifall bei der CDU)

Das Ziel der hessischen Bildungspolitik unter SchwarzGrün ist es, jungen Menschen eine bestmögliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen. Ich darf an dieser Stelle aus der Vereinbarung „Bündnis Ausbildung Hessen für die Jahre 2015 bis 2019“ zitieren:

Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderung und aufgrund der gesellschaftspolitischen Verantwortung, niemanden zurückzulassen, ist es ein erklärtes Ziel aller an dem Bündnis Ausbildung Hessen beteiligten Partner, dass alle jungen Menschen entsprechend ihren Neigungen, Fähigkeiten und Talenten ihren Weg in den Beruf finden sollen. Dazu sind alle vorhandenen Potenziale auf dem Arbeitsund Ausbildungsmarkt zu heben und zu nutzen und gleichzeitig die Entwicklungschancen für leistungsstärkere junge Menschen mit dualer Ausbildung zu verbessern.

(Beifall bei der CDU)

Dabei müssen wir sicherstellen, dass kein Kind, ob hochbegabt oder etwas schwächer in den theoretischen Leistungen, mangels eines entsprechenden Angebots durch die Maschen fällt. Dazu gehört vor allem ein Schulsystem, weit weg von Gleichmacherei und Einheitslehre. Ganz im Gegenteil sind wir stolz auf unser gegliedertes Schulsystem, welches jedem Kind entsprechend seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten ein Angebot unterbreitet, stabile Grundlagen für das spätere Berufsleben aufzubauen.

(Beifall bei der CDU und bei Abgeordneten der FDP – Marjana Schott (DIE LINKE): Ein System, einzig auf der Welt!)

Vor allem wird es unsere Aufgabe sein, deutlich zu machen, dass es – entgegen dem Akademisierungswahn vieler Eltern – neben dem Abitur und dem nachfolgenden Hochschulstudium weitere vielversprechende Ausbildungsgänge gibt. Die Hessische Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen der CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen durch Lehrerstellenzuweisungen in einer noch nie da gewesenen Zahl, mit einem noch nie so hoch zu beziffernden finanziellen Aufwand sowie mit vielfältigen Fortbildungsangeboten sicher, dass alle im System abgebildeten Schulformen ihren Auftrag erfüllen können.

Wenn wir den Eltern aufzeigen wollen, welche beruflichen Möglichkeiten mit Zukunft es im Ausbildungsangebot unserer Schulen gibt, dann gehört selbstverständlich jede Form der beruflichen Orientierung und Berufsvorbereitung dazu. Die berufliche Orientierung ist in den Regionen unterschiedlich ausgeprägt. Sie haben es sicherlich schon gehört. Ich verweise z. B. auf das Limburger Modell. Dieses vermeidet Fehlentscheidungen bei der Wahl einer Ausbildung. Über das Fach Arbeitslehre als Teil der beruflichen Orientierung sollen die jungen Menschen die Rahmenbedingungen von Arbeit kennenlernen, sollen sie lernen, Arbeit erst einmal organisatorisch vorzubereiten. Auch die einzelnen Abläufe von Prozessen sowie der Einsatz unterstützender Systeme werden über das Fach Arbeitslehre den jungen Menschen nähergebracht.

Begleitend dazu können die theoretischen Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen im Rahmen von Schülerpraktika vertieft werden. Im gesamten Verlauf der beruflichen Orientierung sind obligatorische Praktika im Bereich der Haupt- und Realschulen bis hin zu Gymnasien und eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit vorgesehen.

Zurück zum Fach Arbeitslehre. Es umfasst nach dem Leitfaden für Arbeitslehre in der Sekundarstufe I vor allem die berufsbilderübergreifenden Maßnahmen der Planung von Arbeit, ihre Durchführung und anschließende Auswertung. Ebenso erfasst sind das begründete Treffen von Kaufentscheidungen und das Beurteilen von Produkten und Dienstleistungsangeboten, also die gesamte Palette an Aufgaben, die in fast jedem Beruf auf die Berufsanfänger zukommen.

Besonders hervorzuheben ist dabei das spezielle Eingehen auf unterschiedliche Begabungen; so werden die beiden Schulformen der Haupt- und Realschule durch jeweils eigene Kerncurricula für das Fach Arbeitslehre unterstützt. Auch hier gilt wie bei allen Überlegungen im Rahmen der Planung von Bildung, dass jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler ein passgenaues Bildungsangebot unterbreitet werden kann – neben einer soliden Finanzierung, wofür die Hessische Landesregierung übrigens Mittel in nie da gewesener Höhe bereitstellt.

Als Folge einer kontinuierlichen Steigerung der Bildungsinvestitionen seit der Übernahme der Regierungsverantwortung durch die CDU vor 18 Jahren wird im kommenden Haushalt die 5-Milliarden-€-Grenze überschritten. Es wird also in den Bereich der Bildung so viel investiert wie noch nie in der Geschichte des Landes. Daran können Sie erkennen, welchen herausragenden Stellenwert die Bildung in der Politik dieser Landesregierung und der sie tragenden Fraktionen genießt. Dies kommt auch unserem Bemühen entgegen, den Fähigkeiten und Fertigkeiten der jeweiligen Schülerklientel entsprechende Hilfen in der Berufsorientierung zuteilwerden zu lassen, und hilft, dafür zu sorgen, dass kein Kind alleingelassen wird. Auch aus diesem

Grund stehen wir für unser gegliedertes Schulsystem, welches kein Kind zurücklässt.

(Beifall bei der CDU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Neben dieser schulformgeprägten Ausrichtung des Faches Arbeitslehre gibt es natürlich auch die entsprechende Zuordnung der Lerninhalte zu den Fächern der Gesellschaftslehre bzw. Politik und Wirtschaft im Pflichtbereich einer integrierten Gesamtschule. Darüber hinaus gewährleisten wir über unser berufsschulisches System in Verbindung mit PuSch B, dass auch diejenigen Kinder, die den Hauptschulabschluss, aus welchen Gründen auch immer, nicht geschafft haben, doch noch eine Chance erhalten, eine Berufsausbildung in Angriff zu nehmen. Das erfolgreiche duale Ausbildungssystem sorgt dann im Zusammenwirken zwischen Berufsschule und Unternehmen für eine ausgezeichnete Befähigung der jungen Menschen für das spätere Berufsleben. Wichtig ist, dass die Kombination aus Arbeitslehre und Maßnahmen zur Berufsorientierung wie OloV, PuSch A und PuSch B und vieles mehr den jungen Menschen ein hohes Maß an Entscheidungssicherheit bei der Wahl des künftigen Ausbildungsganges bietet. Ziel des gesamten Angebots muss es sein, die Zahl der Ausbildungsabbrüche wegen falscher Erwartungshaltungen so weit wie möglich zu minimieren.

Wie Sie der Beantwortung der Großen Anfrage unschwer entnehmen können, gelingt diese engmaschige Vernetzung aller Maßnahmen und Initiativen zur Unterstützung der Berufswahl in Hessen auf eine hervorragende Art und Weise. Wir verzeichnen den niedrigsten Stand an Ausbildungsabbrechern, den es bisher gab. Es gelingt aber auch nur deshalb, weil die in diesem Land für die Bildung politisch Verantwortlichen sich ständig darum bemühen, sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen, aber auch sich verändernde Rahmenbedingungen in der Berufswelt im Hinblick auf die Erwartungen und Wünsche der jungen Menschen zu berücksichtigen und entsprechende Angebote zu unterbreiten.

Es steht für uns außer Frage, dass das Fach Arbeitslehre einen wichtigen Bestandteil in diesem System bildet. Dieses Fach ist im Rahmen des Pflichtunterrichts, als Bestandteil der Berufsorientierung, verbunden mit Betriebspraktika und besonderen Unterrichtsprojekten zu fördern. Das Fach Arbeitslehre kann jedoch hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Kenntnisse der jungen Menschen nur so erfolgreich sein, wie es gelingt, diejenigen, die das Fach unterrichten, auch mit einer höchstmöglichen Qualifikation auszustatten. Es ist daher nur folgerichtig, dass das Fach Arbeitslehre nur von gut ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet wird, die eine entsprechende Qualifikation im Studienfach Arbeitslehre erzielt haben. Daher ist die Ausbildung der Studierenden neben der Praxisorientierung vor allem auf die Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden orientiert. Durch ein umfangreiches Fortbildungsangebot der Hessischen Lehrkräfteakademie erfolgt eine ergänzende Unterstützung.

Als Fazit möchte ich noch einmal hervorheben, dass wir dem Fach Arbeitslehre in Verbindung mit den Maßnahmen zur Berufsorientierung eine wesentliche Bedeutung beimessen, um unsere Kinder optimal auf die Berufswelt vorzubereiten. Die Vorbereitung der Lehrkräfte auf das Fach Arbeitslehre muss weiterhin in der vorhandenen qualitativ hochstehenden Form erfolgen. Wir sehen auch an den Absolventenzahlen, dass das Fach durchaus attraktiv ist. Er

gänzend zu den Maßnahmen, die ich schon im Laufe meiner Ausführungen gemacht habe, sind durch intensive und gute Zusammenarbeit des Wirtschaftsministeriums, des Kultusministeriums und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in den letzten Jahren viele Bausteine der Berufsorientierung auf den Weg gebracht und zu einem tragfähigen Fundament zusammengefügt worden.

Sie mögen an meinen Ausführungen erkennen, wie wichtig für die Hessische Landesregierung das Thema der beruflichen Orientierung von jungen Menschen ist. Im Reigen der Maßnahmen ist das Fach Arbeitslehre ein wesentlicher Bestandteil, der zum einen flächendeckend zum Einsatz kommen, zum anderen auf einem hohen Niveau unterrichtet werden muss.

(Beifall bei der CDU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Wir müssen daher unser Augenmerk sowohl auf das Fach an sich richten als auch auf die qualitativ hochwertige Vorbereitung der künftigen Lehrkräfte.

Abschließend stelle ich einfach einmal die Frage in den Raum – denn wie immer haben wir von Frau Dr. Sommer natürlich Forderungen gehört, aber keine Lösungsvorschläge –: Wenn Sie Ausweitungen fordern, dann sagen Sie uns doch bitte auch, welches Fach entsprechend gekürzt oder ganz wegfallen soll. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

(Beifall bei der CDU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Vielen Dank. – Als Nächste spricht Frau Kollegin Faulhaber, Fraktion DIE LINKE.

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Herr Veyhelmann, Ihre Ziele in allen Ehren, aber Sie können doch nicht wirklich behaupten, in Hessen gebe es keinen fachfremden Unterricht und keine Probleme beim Übergang in den Beruf. Ihre Freunde vom Handwerk und der Wirtschaft beklagen doch immer, dass die Schulabgänger nicht ausbildungsfähig seien. Daher wäre es doch ziemlich wichtig, dass das Fach Arbeitslehre nicht fachfremd unterrichtet wird. Die Klagen beziehen sich ja nicht nur auf die Hauptund Realschüler, sondern auch auf diejenigen, die vom Gymnasium abgehen – aber dazu sage ich gleich noch etwas.

(Beifall bei der LINKEN)

Ich bin wirklich sehr gespannt, was für eine parlamentarische Initiative die Kolleginnen und Kollegen der SPD aus dieser Großen Anfrage heraus starten werden. Bisher hat das Fach Arbeitslehre in den bildungspolitischen Debatten keine große Rolle gespielt. Vielleicht ändert sich das jetzt; zumindest hoffe ich das. Ich fände es auch ziemlich wichtig, dass dieses Fach in den Stundenplänen gut verankert wird, und zwar in allen Schulformen.

(Beifall bei der LINKEN)

Dass an Gymnasien das Fach Arbeitslehre überhaupt nicht vorgesehen ist, finde ich, gelinde gesagt, unmöglich.

(Beifall bei der LINKEN)

Ja, das könnt ihr ruhig einmal verstärken. – Ich weiß, Sie behaupten jetzt, die Fächer Physik oder Politik – –

Kollegin Faulhaber, gestatten Sie eine Zwischenfrage des Kollegen Schwarz?

Nein, ich halte jetzt erst einmal meine Rede; und dann können Sie intervenieren. – Ich weiß, Sie behaupten, die Fächer Physik, Politik und Wirtschaft beinhalteten Arbeitslehre. Das ist aber keineswegs ein adäquater Ersatz, meine Damen und Herren. Fakt ist, als Unterrichtsfach an sich ist die Arbeitslehre am Gymnasium im Jahr 2000 abgeschafft worden. Hier möchte ich einmal anfügen, dass diese Abschaffung ziemlich deutlich macht, dass Ihre Behauptung – Sie haben es gerade angedeutet – vom durchlässigen hessischen Schulsystem überhaupt nicht zutrifft. Wäre es durchlässig, nähme das Fach Arbeitslehre in allen Schulformen den gleichen Stellenwert ein;

(Beifall bei der LINKEN)

denn nach Ihrem Verständnis bereitet das Fach Arbeitslehre auf die Berufswahlentscheidung vor. Tatsächlich ist es so, dass die Haupt- und Realschülerinnen und -schüler gezielter auf die Einführung in die Arbeitswelt vorbereitet werden, während die Gymnasiasten auf die Studienqualifikation vorbereitet werden, also auf den akademischen Werdegang. Das ist heute in der Realität aber nicht mehr so, weil viele Berufsfelder, die im Moment im Handwerk und in der Industrie angeboten werden, zwingend das Abitur vorrausetzen.

Das widerlegt auch eine andere Behauptung, nämlich dass Studium und duale Ausbildung als gleichwertig anzusehen wären. Von Gleichwertigkeit kann bei so einer Abgrenzung überhaupt keine Rede sein. Nicht viel weniger problematisch ist die Tatsache, dass Arbeitslehre in den Schulformen, in denen sie als reguläres Unterrichtsfach vorgesehen ist, zu großen Teilen fachfremd unterrichtet wird. Das geht aus der Antwort auf die Große Anfrage ziemlich eindeutig hervor.

Das begründet das Hessische Kultusministerium damit, dass Arbeitslehre in Absprache mit den Fachbereichsleitern meist von den Klassenlehrerinnen und -lehrern mit unterrichtet wird, weil sie am meisten mit der Klasse zu tun haben.

Was ist das eigentlich für eine Argumentation? Das zeigt nur, dass Arbeitslehre als Unterrichtsfach nicht ernst genommen wird. Wir reden hier über ein Unterrichtsfach, das als Studienfach an zwei hessischen Hochschulen angeboten wird – fachlich und didaktisch qualifiziert. Wenn das alle Klassenlehrer so aus der Lamäng könnten, dann bräuchten wir kein Studium. Sie sollten sich entscheiden: Entweder ist es ein fundiertes Unterrichtsfach, oder es ist keines. In Hessen trifft anscheinend Letzteres zu. Anders ist nicht erklärbar, dass fachfremder Unterricht wie selbstverständlich akzeptiert wird.

Meine Damen und Herren, für junge Menschen sind die Berufswahl und die ersten Schritte in den Beruf eine schwierige Phase. Sie können jede Hilfe gebrauchen, die ihnen zuteilwird.

(Anhaltende Unruhe – Glockenzeichen der Präsiden- tin)

Da wäre Berufsorientierung für alle wichtig, damit sie einen für sie passenden Beruf finden, gerade wenn sich die Berufsbilder in qualifizierteren Handwerks- und Industrieberufen ändern. Man kann doch nicht jemanden aus der Schule entlassen und ihm sagen: Jetzt sieh einmal zu, dass etwas Anständiges aus dir wird. – Man kann auch nicht sagen: Wenn du nicht Elektriker werden willst, dann wirst du eben Staatsanwalt. – Oder umgekehrt: Wenn du nicht Staatsanwalt werden willst, dann wirst du Elektriker. – Das geht doch einfach nicht, dazu gehört eine gute Beratung. Es gehört dazu, dass man über die Berufe eine Vorstellung entwickelt. Das gilt auch für Gymnasiasten.

(Beifall bei der LINKEN)

Noch schwieriger haben es Jugendliche, die aus dem einen oder anderen Grund schon während der Schulzeit Förderung gebraucht haben. Viele dieser Schüler gehen ohne Schulabschluss aus der Schule. Viele schaffen auch keine Ausbildung. Diesen Jugendlichen muss man trotzdem eine Perspektive anbieten. Ein qualifiziertes Fach Arbeitslehre wäre eine gute Voraussetzung dafür, damit diese Schüler auch an der Berufsschule bestehen können.

Das Fach Arbeitslehre muss in allen Schulformen verankert werden. Man muss das Unterrichtsfach Arbeitslehre auch ernst nehmen, es muss von Fachkräften unterrichtet werden, und es muss auf den Beruf hinarbeiten. Es darf nicht von fachfremden Menschen mit wenig Qualifikation unterrichtet werden.

Zum Ende meiner Rede möchte ich noch etwas bemerken: Dass Sie bei der Aussprache zu der Antwort auf die Große Anfrage zum Fach Arbeitslehre überhaupt nicht aufpassen und nicht zuhören, auch anderen Rednern nicht, zeigt, welchen Stellenwert das hat.

(Beifall bei der LINKEN)

Vielen Dank. – Zu einer Kurzintervention hat Kollege Schwarz das Wort.

Frau Kollegin Faulhaber, ich habe sehr genau zugehört. Ich habe festgestellt, dass Sie in der Tat die Gleichwertigkeit von dualer Ausbildung und akademischer Bildung, von einer Mittleren Reife und vom Abitur nicht sehen. Das haben Sie eindrucksvoll beschrieben. – Erste Bemerkung.

Zweite Bemerkung. Arbeitslehre ist ein wichtiges Fach, das ist gar keine Frage. Ich würde nur gerne von Ihnen wissen, weil Sie die Frage nicht zugelassen haben: Wenn Sie die Arbeitslehre bei den Gymnasien zusätzlich verankern wollen, wollen Sie zusätzliche Stunden hineingeben, sodass die Stundentafel größer wird? Wenn ja, dann sagen Sie das bitte. Wenn nein, dann sagen Sie bitte, an welcher Stelle gestrichen werden soll. Ich kenne die Debatten darüber und die Forderungen: eine Stunde mehr PoWi, eine Stunde mehr über Steuererklärung, eine Stunde mehr über Lebenskunde. Diese Debatten haben wir alle schon geführt. – Das ist die eine Frage.

Nächster Punkt. Es ist von großer Bedeutung, dass wir darüber reden: Wenn wir so tun, als würden die Schulen mit