Meine Damen und Herren, Sie wissen ja, wer bereitsteht für eine neue Politik zum Wohle unseres Landes. Das sind wir von der AfD.
Haben Sie keine Angst. Ja, heute lachen Sie noch. Haben Sie auch keine Angst vor den Advokaten, die Sie skandalisieren wollen, den Klimaadvokaten, die Ihnen etwas von der Klimakatastrophe oder der Klimakrise erzählen wollen.
Sie können davon ausgehen, wenn Sie eine Wende in der Klimapolitik hinlegen, dass Sie, je mehr Sie skandalisiert werden, desto besser den politischen Nerv getroffen haben. Denn der Weg weg vom Klimaschutz, vom nutzlosen Klimaschutz, wäre das Beste, was wir in diesem Land oder in Europa überhaupt machen können für unser Volk, für unsere Bürger und für unseren Wohlstand. – Ich danke für die Aufmerksamkeit.
Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe mich an dieser Stelle noch einmal gemeldet, weil das eine oder andere, was eben gesagt wurde, so nicht stehen bleiben kann. Ich will an dieser Stelle einmal darauf hinweisen, dass es eine Partei in diesem Land und auch hier in diesem Parlament gibt, deren Politik Leben kostet, ganz real.
Die Flüchtlingspolitik, die Sie vertreten, die Hetze, die Sie gegen Flüchtlinge verbreiten, endet in solchen Attentaten wie in Kassel, wie in Hanau und wie in Halle. So eine Politik kostet Leben.
Wenn solche Leute in Tankstellen reinlaufen und einem 20-Jährigen in den Kopf schießen, weil sie sich keine Maske aufsetzen wollen – –
Dann schauen Sie sich doch mal die Twitter-Liste des Täters an, die ist voll mit AfD-Politikern und dem ganzen Müll, der von Ihnen verbreitet wird. Ihre Politik kostet Leben.
Die Politik, mit der Sie den menschengemachten Klimawandel leugnen, kostet Leben, überall auf der Welt, und zwar heute schon und in Zukunft noch mehr. Dass diese Partei sich hierhin stellt und von „Klimaterroristen“ und
Es gibt in diesem Haus eine einzige Partei, deren Mitglieder man ungestraft „Faschisten“ nennen darf und die Faschisten in ihren Reihen hat, wie Björn Höcke. Das ist die AfD.
Dass ausgerechnet Sie sich hierhin stellen und andere Leute als Faschisten bezeichnen – was erlauben Sie sich eigentlich in diesem Haus, Herr Gagel?
Ich fordere Sie auf, kommen Sie an dieses Pult, was Herr Rock Ihnen eben schon zugerufen hat, und erläutern Sie uns, wen genau Sie als „Klimafaschisten“ bezeichnet haben. Das ist das Mindeste, was Sie hier machen müssen, nach der Rede, die Sie eben abgelassen haben.
Sehr verehrter Herr Präsident, sehr verehrte Kollegen! Wie schlimm muss es um die SPD bestellt sein, dass Sie hier so eine aufgeblasene, sage ich einmal, Kurzintervention machen, Herr Weiß? Wie schlimm muss es um Sie bestellt sein?
Sie haben sich letztens schon einmal – da habe ich fast einen Lachanfall gekriegt – mit Ihrem Halbcholeriker Rudolph blamiert. Aber Ihr Auftreten eben war blamabel.
Jetzt aber noch einmal zu den Klimafaschisten. Ich habe diejenigen als „Klimafaschisten“ bezeichnet, die es nämlich sind, und die sind Klimafaschisten.
Wer einen totalitären Imperativ des Klimas und des Klimaschutzes in unserer Gesellschaft langfristig durchsetzen will, der ist für mich ein Klimafaschist.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann kann es durchaus sein; aber ich rede von denen, die einen KlimaImperativ in unsere Gesellschaft hineinsetzen wollen
dass wir am Ende im Jahre 2050 alles auf Klimaneutralität überprüfen müssen und nichts mehr machen können und letztendlich alles verboten bekommen, was nicht der Klimaneutralität unterliegt.
auf der linken Seite sich angesprochen fühlen, dann zeigt das doch nur, wie blank Sie auf dem Thema sind. Sie sind blank.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind hier oben überrascht über die Folgen, die durch die Kurzinterventionszulassung in das Haus hineingekommen sind. Ich rede deswegen auch ein bisschen langsamer, da auch ein Jurist Pädagogik gelernt hat. Es ist, Gott sei Dank, schon wieder etwas ruhiger geworden.