Sehr geehrte Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Fachkompetenz kommt natürlich nicht vom Namen, das ist völlig klar, sondern ich bin Mitglied der Rostocker Bürgerschaft und dort haben übrigens CDU und SPD mitgestimmt, als wir die bleifreie Munition in der Rostocker Heide eingeführt haben.
die können mitdenken und die haben vor allen Dingen auch sehr gute fachliche Beratung durch unseren Herrn Harmuth, das ist unser Amtsleiter, das ist ein wirklich sehr, sehr guter Mann. Der hat jetzt seit mehreren Jahren bleifreie Munition in der Rostocker Heide eingeführt.
Wenn Sie also dort beabsichtigen zu jagen: Sie können nicht mehr mit bleihaltiger Munition dort jagen.
Denn, Herr Backhaus, es waren Sie, die der Hansestadt Rostock längere Zeit untersagt haben, auf bleifreie Munition umzusteigen,
Reden wir doch mal Klartext: Das Problem ist, die Umstellung hin zu einer bleifreien Munition bedeutet, man hat Jagdwaffen, die neu eingeschossen werden müssen, in der Regel muss man auch einen anderen Lauf nehmen. Man kann nicht ständig hin- und herwechseln.
(Vincent Kokert, CDU: Sie sind ja ein toller Experte! Spielen Sie sich hier mal nicht auf! Das ist ja totaler Quatsch.)
Da kann ich Ihnen einfach nur sagen, dass Herr Harmuth – dann unterhalten Sie sich bitte mit ihm – genau das sagt.
Jäger können nicht – das haben Sie vielleicht sogar gehört –, sie können nicht einfach die Munition hin- und herwechseln. Sie müssen einen Lauf dafür einschießen. Das bedeutet, dass viele Jäger,
dass viele Jäger deswegen dann zwei Büchsen brauchen, um einmal bleifrei und einmal mit anderen Geschossen schießen zu können.
(Vincent Kokert, CDU: Nee, wieso? Man kann doch dann immer bleifrei schießen. Was ist denn das für eine Logik?)
(Vincent Kokert, CDU: Setzen Sie sich mal mit dem Landesjagdverband zusammen und klären Sie das Problem!)
(Dr. Ursula Karlowski, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Genau. – Vincent Kokert, CDU: Dann brauchen wir ja den Antrag nicht.)
weil wir das jetzt vorziehen können und deutlich machen können, dass wir es wollen. Sie warten so lange, bis Sie der Letzte zum Jagen trägt, und das ist schade.
(Beifall vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zurufe von Beate Schlupp, CDU, und Johannes Saalfeld, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
und dann hätten unsere Jäger in diesem Land schon eine Menge Kosten sparen können. Denn das Problem ist, dass sie sich mit Bleimunition eingedeckt haben, wo eigentlich klar ist, nach einer relativ kurzen Übergangsfrist können sie die nicht verwenden.
Jeder Jäger kauft natürlich Munition ein. Das ist ein Problem, deswegen haben wir auch Übergangsfristen vorgesehen. Aber je eher Sie dem zugestimmt hätten, umso länger wären die Übergangsfristen gewesen.