Protokoll der Sitzung vom 24.02.2012

angemessen und bedarfsgerecht verwendet werden und vor allem - das ist das Entscheidende - weiterhin erforderlich sind. Das heißt, an der Erkenntnis und Aussage, dass wir auch nach 2013 Kompensationsmittel für die Wohnraumförderung brauchen, ist nicht zu rütteln. Nun müssen wir den Bund überzeugen. Das sollten wir sicherlich gemeinsam tun.

Uns geht es um Fördermittel in bedarfsgerechter Höhe. Da darf ich auf Ihren Antrag zurückko in dem Sie von Mitteln schreiben, „die der Bund dem Land aus dem Entflechtungsgesetz für die Wohnraumförderung zuweist“. Diese Formulierung ist nicht zutreffend; denn diese Mittel wird es so nicht mehr geben. Die Zweckbindung der Kompensationsmittel für die Wohnraumförderung entfällt ab 2014.

(Miriam Staudte [GRÜNE]: Das ist spitzfindig!)

eißt, der Wortlaut ist nicht korrekt.

die der Bund dem Land aus dem Entflechtungsgesetz für die Wohnraumförderung zuweist“, gibt es nicht. Es gibt keine klare Zuweisung. Deswegen ist die Formulierung, die wir gewählt haben, nämlich Mittel „in beda

erecht“ heißt auch, dass es auch mehr sei wenn der Bedarf steigt. Insofern bleib ich, bei unserer korrekten Formulierung. richtige Signal.

Damen und Herren, die soziale Wohn ung in Niedersachsen ist

ein Erfolg bleiben. Dazu wird dieser Entschließungsantrag beitragen. Ich bitte Sie, ihm zuzustimmen. Denn so setzen wir gemeinsam ein Signal.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

(Beifall bei der CDU und bei der FDP)

Vielen Dank. - Weitere Wortmeldungen liegen mir nicht vor.

Wir kommen zur Abstimmung.

Der Änderungsantrag, der auf eine Annahme der Beschlussempfehlung mit ten Satz abzielt, entfernt sich inhaltlich am weitesten vom ursprünglichen Antrag. Wir stimmen daher zunächst über diesen Änderungsantrag ab. Falls er abgelehnt wird, stimmen wir anschließend über die Beschlussempfehlung ab.

Wir kommen also zunächst zur Abstimmung über den gemeinsamen Änderungsantrag der Fraktion der SPD und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Drs. 16/4502. Wer ih geben möchte, den bitte ich um ein Handzeichen. - Gegenstimmen? - Stimmenthaltungen? - Damit hat dieser Änderungsantrag keine Zustimmung gefunden.

Wir kommen zur Beschlussempfehlung des Ausschusses. Wer der Beschlussempfehlung Ausschusses zust

onen der CDU und der FDP in der sich eschlussempfehlung ergebenden, geän ssung

Handzeichen. - Gegenstimmen? tungen? - Damit ist der Beschlussempfehlung des Ausschusses gefolgt worden.

te ich Ihnen folgenden Hinweis geb Tagesordnung steht jetzt der Tagesordnungspunkt 35 an. Mir ist übermittelt worden, dass dieser nach einer Abstimmung unter den Fraktionen auf

ärz-Plenum verschoben werden soll.

nn gleich hinzufügen: Zu Punkt 37 ist v orden, dass eine Direktüberweisung in die üsse erfolgen soll.

Vielleicht gibt es noch weiteren Gesprächsbeda der Fraktionen untereinander, was andere Punkte anbelangt. Aber dem will ich nicht vorgreifen.

Ich rufe jetzt den Tagesordnungspunkt 36 auf:

Beratung: ktivität und Wertschöpfung schütze lationen und Wetten mit Finanztran euer begegnen - Antrag der Fraktio Drs. 16/4441

inbringung erteile ich der Kollegin Em

Kopatsch das Wort. Bitte, Frau Kollegin!

Vielen Dank. - Herr Präsident! Meine sehr geehrten K etzt sich d er Finan

er SPD und bei der LIN

flächendeckend

ha [FDP]: Ihr Antrag

icht inzwischen annähernd des Weltsozialproduktes, und das, ndeine produktive Leistung oder gar ein gr egenübersteht. Der ursprüngliche Sinn der Derivate, Risiken abzusierei mit nicht

en. Diesem Missbrauch muss man Einhalt gebieten.

och Kapitalismus.

ine Produktion und keine

olleginnen und Kollegen! Wie bekannt, s ie SPD seit Langem für die Einführung ein ztransaktionssteuer ein.

(Dr. Manfred Sohn (LINKE): So lange nun auch noch nicht!)

Auch die Grünen tun das. Selbst Frau Merkel forderte erst kürzlich bei ihrer Aschermittwochsrede die Einführung dieser Steuer. Herr Lammert und Herr Kauder wollen sie ebenso. Im EU-Parlament und in der EU-Kommission herrscht Einigkeit darüber, dass diese Steuer einzuführen ist. Seit dem 28. September letzten Jahres liegt auf Ebene ein Beschlussvorschlag vor.

Eigentlich sind sich alle einig,

(Klaus Rickert [FDP]: Nur die böse FDP nicht!)

dass die Finanzmärkte gebremst und an den Kosten der Finanz- und Schuldenkrise beteiligt werden sollen. Aber es passiert nichts. Auch in dieser Frage lässt die FDP die Kanzlerin im Regen stehen. Die Argumente der FDP sind dürftig. Niemand kann sie nachvollziehen. Klar ist nur, dass man mit dieser FDP im Moment wirklich keinen Staat machen kann.

(Beifall bei d KEN)

Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass aus Niedersachsen ein klares Signal kommt, dass es jetzt allerhöchste Zeit für die Einführung dieser Finanztransaktionssteuer ist. Nennen Sie mir einen vernünftigen Grund, warum, wenn beispielsweise Deutschland und Frankreich vorangehen sollten, Spanien und Italien sich nicht anschließen sollten! Allein diese vier Länder könnten in der Eurozone erreichen, dass sich dieses Instrument

Wir können doch nicht allen Ernstes durch Zögern dafür sorgen, dass der einfache Steuerzahler und die sorgsam arbeitenden Unternehmen für all die Schäden, die angerichtet worden sind und angerichtet werden, immer wieder alleine aufkommen müssen.

(Christian Grasc ist viel sachlicher als Ihre Rede!)

Noch einmal können wir uns einen Crash wie 2008/2009 nicht leisten. Für weitere Konjunkturprogramme wäre schlicht kein Geld mehr da. Der

soziale Zusammenhalt und vor allem die Sozialleistungen des Staates wären auf Dauer bedroht.