Protokoll der Sitzung vom 24.02.2012

Die Härtefallkommission gilt als letztes Mittel für Personen, die eine Abschiebung außergewöhnlich hart treffen würde und die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Jedoch sind in Niedersachsen laut einer ternational sowohl die Quote der Anerkennung von Härtefällen in Niedersachsen unter Berücksichtigung des Königsteiner Schlüssels als auch das Verhältnis der letztlich zur Beratung angenommenen an den insgesamt eingegangenen Eingaben im Bundesvergleich am schlechtesten.

Ich frage die Landesregierung:

1. Wann ist mit dem Inkrafttreten einer neuen NHärteKVO zu rechnen?

2. Welche Änderungen sind vorgesehen?

ufenthaltsgesetz (AufenthG) regelt in § ung eines Aufenthaltstitels in

Abs. 2 Satz 1 AufenthG ermächtigt die gierung, durch Rechtsverordnung eine H mission einzurichten

ren und Ausschlussgründe zu bestimm ieser Ermächtigung hat die Niedersächsisch sregierung mit Erlass der Härtefallkom rordnung (NHärteKVO) Gebrauch gemac

HärteKVO soll geändert werden, da sic aktischen Anwendung der Verordnung h stellt hat, dass die Nichtannahmegrün Ergänzung bzw. Klars

s am 30. November 2011 wurden die behörden mit Erlass des Ministeriums fü s und Sport aufgefordert, Ausreisepflichtige ie Möglichkeit, die Härtefallkommissio n, zu informieren. Die Belehrungspflicht nderbehörden soll im Zuge der anstehe

Änder ung berüc

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Zu 1:

Zu 2: gen könne die intern chlossen ist.

nternehmerehepaar?

) eine 254 ha große Waldfläche ameln-Pyrmont, Flecken Aerzen, an das Unternehmerehepaar Heller von der Aerzener Maschinenfabrik verkauft. Dieses eidfähige Gebiet beinhaltet laut Antwort regierung vom 19. August 2010 auf die Kleine Anfrage zur mündlichen Beantwor

chaft,

des Kaufpreises in weifel gezogen. Eine Akteneinsicht wurde ihm erwehrt. Im Geschäftsbericht der Landesflä

n zwei Waldflä

res Waldstück bei Hildesheim

chaft, Verbraucherschutz und

möglich, den konkreten

ung der Härtefallkommissionsverordn ksichtigt werden.

dem haben die Konföderation eva

n in Niedersachsen und

iedersachsen weitere Änderungsvorsc cht, deren Aufnahme in den Verordnu rf derzeit geprüft wird.

erbandsanhörung zur Änderung der Ni ischen Härtefallkommissionsverordnung reitung.

orausgeschickt, beantworte ich die An ns der Landesregierung wie folgt:

Voraussichtlich im Sommer 2012.

Zu den beabsichtigten weiteren Änderun n keine Angaben gemacht werden, da e Abstimmung dazu noch nicht abges

Anlage 38

Antwort

des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung auf die Frage 39 des Abg. Christian Meyer (GRÜNE)

Einflussnahme von Ex-Ministerpräsident Wulff auf Waldverkauf der Landesforsten an befreundetes U

2009 wurde von den Niedersächsischen Landesforsten (NLF im Landkreis H

genjag der Landes

tung des Abgeordneten Christian Meyer „Werden einzigartige Wälder in Naturschutzgebieten als Tafelsilber an befreundete Unternehmer veräußert?“ u. a. das Naturschutzgebiet Schwarze Bruch (30 ha, FFH-Gebiet 113). Wie das Ministeriums für Ernährung, Landwirts Verbraucherschutz und Landesentwicklung in seiner Antwort betont, ist dieser Vorgang außergewöhnlich: „Der Verkauf von großflächigen Waldflächen in Naturschutzgebieten an Privatleute stellt die Ausnahme dar. In bisherigen Fällen erfolgte der Verkauf auf Anfrage der Käufer.“

Wie die Landesregierung in einer Stellungnahme zu der Landtagseingabe 01334/07/16 mitteilte, wurde die Waldfläche „in freihändiger Verhandlung an den Inhaber eines Industriebetriebes in der Region verkauft“. Der Petent hatte u. a. die Angemessenheit Z v

chen ist für 2009 der Verkauf vo chen mit 135 ha und 254 ha Größe für 5,2 Millionen Euro genannt. Dies ergibt einen Durchschnittspreis von 13 000 Euro pro ha. Ein deutlich kleine wird per Anzeige der Landesforsten vom Dezember 2011 mit 121 ha Fläche für 2,95 Millionen Euro, also 24 000 Euro pro ha, angeboten.

Laut Angaben von vor Ort soll sich der ehemalige Ministerpräsident Wulff gegen ablehnende Stellungnahmen des Ministeriums für Ernährung, Landwirts Landesentwicklung und des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz für den Verkauf des Waldes an das Unternehmerehepaar Heller eingesetzt haben.

Ich frage die Landesregierung:

1. Wie hoch war der konkrete Kaufpreis für den Verkauf der 254 ha großen Waldfläche im Landkreis Hameln-Pyrmont?

2. Zu welchen Daten gab es welche Stellungnahmen des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz, des NLWKN, des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, der Niedersächsischen Landesforsten, der Staatskanzlei oder des Finanzministeriums zum Verkauf des Waldes?

3. Zu welchen Terminen in seiner Amtszeit traf sich der ehemalige Ministerpräsident Christian Wulff mit Herrn oder Frau Heller, und hat er in irgendeiner Form davor, dabei oder danach Einfluss auf den Verkauf des Waldes genommen?

Die Kleine Anfrage beantworte ich namens der Landesregierung wie folgt:

Zu 1: Der in Rede stehende Forstort „Schwarze Bruch“ in Größe von 254 ha wurde zu einem für das Land Niedersachsen vorteilhaften Gesamtkaufpreis im Jahre 2009 von den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) an die Firma Aerzener Maschinenfabrik GmbH veräußert. Aus Gründen des Daten- und Vertrauensschutzes gegenüber der Käuferin ist es nicht Kaufpreis öffentlich zu benennen. Es gibt aber selbstverständlich die Möglichkeit, im zuständigen Ausschuss den Kaufpreis vertraulich mitzuteilen.

Zu 2: Siehe Anlage.

Zu 3: Der ehemalige Ministerpräsident Christian Wulff hat Herrn Klaus-Hasso Heller und weitere Mitglieder der Familie Heller anlässlich der Einweihung des neuen Produktionscenters der Aerzener Maschinenfabrik GmbH am 3. April 2008 getroffen. Ob der ehemalige Ministerpräsident darüber hinaus im Rahmen vielfältiger gesellschaftlicher Anlässe und Termine mit Herrn oder Frau Heller zu

sammengetroffen sein könnte, ist nicht bekannt. Auf die Beschlussfassung des Verwaltungsrates der NLF, der letztlich den Verkauf genehmigt hat, hat der damalige Ministerpräsident Christian Wulff keinen Einfluss genommen.

Anlage 39