Protokoll der Sitzung vom 30.04.2010

2002: 10 2002: 27

2003: 19 2003: 21

2004: 13 2004: 21

2005: 19 2005: 19

2006: 25 2006: 26

2007: 23 2007: 17

2008: 22 2008: 8

2009: 10 2009: 19

2001: 54

2002: 37

2003: 40

2004: 34

2005: 38

2006: 51

2007: 40

2008: 30

2009: 29

Damit ist die Anzahl der Verkehrstoten in den niedersächsischen Bereichen der BAB’en A 2 und A 7 bis zum Jahr 2009 bereits um ca. 46,3 % zurückgegangen.

Die Gesamtzahl der Verkehrstoten in Niedersachsen während der Jahre 2001 bis 2009 hat sich folgendermaßen entwickelt (Quelle: Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik):

2001: 814 Verkehrstote

2002: 837 Verkehrstote

2003: 774 Verkehrstote

2004: 738 Verkehrstote

2005: 700 Verkehrstote

2006: 623 Verkehrstote

2007: 634 Verkehrstote

2008: 595 Verkehrstote

2009: 542 Verkehrstote

Damit ist die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Personen in den vergangenen neun Jahren um 33,4 % zurückgegangen.

Im Jahr 2000 waren in Niedersachsen sogar noch 918 Verkehrsteilnehmer bei Unfällen getötet worden. Ausgehend von diesem Zehnjahreszeitraum hat eine Reduzierung der Verkehrstoten in Niedersachsen um 41 % stattgefunden.

Im Zehnjahresraum konnte beim Unfallschwerpunkt „Kinder“ eine Reduzierung bei den Getöteten um 58,6 % erreicht werden. Beim Unfallschwerpunkt „Junge Fahrer“ (18- bis 24-Jährige) ist innerhalb von zehn Jahren ein Rückgang von 51,1 % eingetreten. Beim Unfallschwerpunkt „Baumunfälle“ konnte in den zurückliegenden zehn Jahren

eine Reduzierung der Getötetenzahlen um 44,9 % erreicht werden.

10. Einsetzung von Kompetenzteams zur Reduzierung der Baumunfälle.

Zu 3: In Niedersachsen wurden bislang die folgenden Maßnahmen unterstützt:

Zu 2: In Niedersachsen wurden im Rahmen des Aktionsprogramms die folgenden Schwerpunkte gesetzt: 1. Maßnahmen zur Information von Verkehrsteilnehmern über den Sicherheitsgewinn durch Ausstattung der Pkw mit modernen Fahrerassistenzsystemen (Beispiele: ESP, Einparkhilfe, au- tomatischer Abstandswarner etc.).

1. Einführung des Curriculum Mobilität an den niedersächsischen Schulen (2002).

2. Einführung des Modellversuchs „Begleitetes Fahren mit 17“ im Jahr 2004 als Maßnahme zur Reduzierung des Fahranfängerrisikos. 2. Modernisierung der Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf der BAB 2 und Vollausstattung mit den Anlagen: Die Ausstattung der A 2 mit einer modernen Verkehrsbeeinflussungsanlage zur Steuerung und Regelung dieses Verkehrsaufkommens erfolgt bisher auf einer Länge von ca. 107 km, weitere Verkehrsbeeinflussungsanlagen werden zurzeit realisiert bzw. befinden sich in Planung.

3. Schulanfangsaktion „Kleine Füße“.

4. Entwicklung des internetbasierten Schulwegplaners zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kindern auf dem Weg zur Schule und zu ihren Freizeitaktivitäten.

5. Einführung des Verkehrssicherheitskonzeptes „Forum innovativ und verkehrssicher in Niedersachsen“ im Jahr 2007: Das heißt, interdisziplinäre Zusammenarbeit der zuständigen Ministerien, Einrichtung der Werkstätten Sichere Landstraße mit den Schwerpunkten „Baumunfälle“ (dazu unten mehr) und „Motorradunfälle“ in der Harzregion, Autobahnen (Schwerpunkt BAB 2) und Innenstädte (Aktion toter Winkel).

3. Im Rahmen der Landesinitiative Telematik wurden vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium zwei Projekte gefördert, die durch einen Beitrag zum besseren Verkehrsmanagement auch zur Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen beitragen sollen:

3.1. Projekt „Integriertes Verkehrsmanagement Niedersachsen“ (IVN) 2004 bis 2006. Partner in diesem Projekt waren Signalbau Huber, gedas, das Fraunhofer Institut IPK, die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, VTCon und die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) Hannover.

6. Verkehrssicherheitstage für die Zielgruppen Fahrradfahrer, junge Fahrer und Senioren.

7. „movimo - Fahren lernen“: Das unabhängige Wissenschaftsforum „movimo - Fahren lernen“ ist die erste Informations- und Kommunikationsplattform rund um das Thema Verkehrssicherheit von Fahranfängern.

3.2. Projekt „Mobile Traffic Info“ 2007 bis 2009“. In diesem Projekt ging es um die Entwicklung einer mobilfunkgestützten Onlineerfassung der im Lkw-Mautbetrieb eingesetzten OnBoard-Unit zur Verbesserung und Prognose der Verkehrslage auf Autobahnen und Bundesstraßen.

8. Forschungsgutachten „Konzept zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit auf der A2“: Das innovative Forschungsvorhaben wurde von einem Konsortium, bestehend aus TU Braunschweig, TU Dresden, TU Braunschweig und der MH Hannover unter Federführung des DLR, durchgeführt und am 23. März 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Umsetzung der dort vorgeschlagenen und priorisierten Maßnahmen erfolgt.

4. eCall - Automatischer Notruf in Neuwagen.

Für die Zukunft ist vorrangig die Weiterführung der erfolgreichen Konzepte und Projekte geplant. Hinzu kommen soll Folgendes:

1. Bundeseinheitliche gesetzliche Einführung der Möglichkeit des Begleiteten Fahrens ab 17 Jahren.

9. Die niedersächsische Landespolizei hat ihre Verkehrssicherheitsmaßnahmen auf die Bekämpfung der für das schwere Unfallgeschehen in Niedersachsen ursächlichen Hauptunfallursachen „Geschwindigkeit“ und „Alkohol/Drogen“ konzentriert. Dies steht im Einklang mit den Empfehlungen der Europäischen Kommission.

2. Einführung der Tagfahrlichtpflicht.