Wir brauchen solide Antworten. Der SSW fordert die Landesregierung daher auf, noch in diesem Jahr die Arbeit der Servicestellen zu untersuchen und dann die Ergebnisse mit den Verbänden zu diskutieren; das können wir gern im Sozialausschuss tun. Nur so können zufrieden stellende Lösungen gefunden werden und die Nutzung der Servicestellen verbessert werden.
Bis dahin fordere ich die Servicestellen beziehungsweise die Rehabilitationsträger auf, die Öffentlichkeitsarbeit der Servicestellen zu intensivieren. Darüber hinaus muss den Leuten deutlich gemacht werden, dass die Servicestelle nicht nur für den eigenen Träger, sondern für alle Träger da ist. So soll bei den einzelnen Trägern, die nicht die Servicestelle tragen, ein bisschen die Hemmschwelle fallen, die Menschen für eine allgemeine Beratung zu diesen Servicestellen zu schicken; ich denke, das ist ein Problem.
Es ist beantragt worden, den Bericht der Landesregierung, Drucksache 16/494, zur abschließenden Beratung an den Sozialausschuss zu überweisen. Wer so beschließen möchte, den bitte ich um das Handzeichen. - Gegenprobe! - Enthaltungen? Dann ist das einstimmig so beschlossen.
Ich schließe damit die 9. Tagung des Landtages. Der Beginn der nächsten Tagung, der 10. Tagung, wird am 22. Februar 2006 um 10 Uhr sein. Ich wünsche allen Anwesenden ein schönes, erholsames und erbauendes Wochenende.
Herausgegeben vom Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtags - Stenographischer Dienst und Ausschussdienst