Sie sprechen vom Jahr 2020. Die Humboldt-Gesellschaft sagt, Kaskadenzeitfenster betragen fünf Jahre. Dann hätten wir uns zumindest zwei Kaskadenzeitfenster gewünscht, also bis zum Jahr 2022. Über all das kann man debattieren.
Ich werde meiner Fraktion dennoch empfehlen, dem Änderungsantrag der Linksfraktion zuzustimmen, weil ich ihn in der Richtung richtig finde.
Zwar könnte ich mir Ausdifferenzierungen vorstellen, doch die Richtung ist richtig. Man braucht klare Ziele. Insofern freue ich mich über den Antrag der regierungstragenden Fraktionen; diesem werden wir zustimmen. Ich finde es auch gut, dass man ein klares Ziel setzt. Ihre hier eingebrachte Vorstellung ist nicht sehr weit von unserer entfernt, deshalb werden wir auch dem Änderungsantrag zustimmen.
Danke schön, Frau Professor Dr. Dalbert. - Zum Schluss hat für die SPD-Fraktion noch einmal Frau Kollegin Dr. Pähle das Wort.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte es kurz machen. Erstens. Ich persönlich danke für die Diskussion und freue mich auf die weiteren Diskussionsschritte. Denn dieser Antrag ist erst ein Anfang. Ich denke, der hier von uns beschriebene Prozess sollte auch vom Parlament begleitet werden.
Zweitens. Frau Hampel hat mich, weil sie für den Gleichstellungsbereich in der SPD-Fraktion zuständig ist, gebeten, von ihrer Seite noch ein, zwei Sätze zu sagen, weil sie eigentlich diesen Redebeitrag hier halten wollte. Sie weist darauf hin, dass die Gleichstellungsarbeit vor Ort von uns natürlich auch anders gestärkt werden kann als mit solchen Anträgen, beispielsweise mit der besseren Ausstattung und Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen.
Wir müssen auch dafür sorgen, dass die Gleichstellungsprogramme, die sich die Hochschulen zum Teil selbst geben, qualitativ weiterentwickelt werden, damit darin für die Hochschulen selbst
An dieser Stelle danke ich für die Aufmerksamkeit und freue mich auf die anscheinend große Zustimmung des Hauses. - Vielen Dank.
Vielen Dank, Frau Kollegin Dr. Pähle. - Wir treten nunmehr in das Abstimmungsverfahren ein. Ich lasse zunächst über den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE in der Drs. 6/1610 abstimmen. Wer dem Änderungsantrag zustimmen möchte, den bitte ich um das Kartenzeichen. - Das sind die Fraktion DIE LINKE und die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. Wer stimmt dagegen? - Das sind die Koalitionsfraktionen. Wer enthält sich der Stimme? - Niemand. Damit hat der Änderungsantrag nicht die erforderliche Mehrheit erhalten.
Da eine Überweisung nicht beantragt wurde, lasse ich nunmehr über den Antrag der Fraktionen der CDU und der SPD in der Drs. 6/1585 abstimmen. Wer diesem zustimmt, den bitte ich um das Kartenzeichen. - Das scheinen alle Fraktionen im Hause zu sein. Möchte jemand dagegen stimmen? - Enthält sich jemand der Stimme? - Das ist nicht der Fall. Damit ist dieser Antrag einstimmig beschlossen worden.
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir sind am Ende der Tagesordnung. Ich berufe die 20. Sitzungsperiode für den 13. und 14. Dezember 2012 ein. Gleichzeitig bitte ich jedoch zu beachten, dass sich der Ältestenrat darauf verständigt hat, diese Sitzungsperiode bei entsprechendem Bedarf um einen Tag zu verlängern, sodass wir eventuell auch am 15. Dezember 2012 tagen werden.