Protokoll der Sitzung vom 16.04.2002

Ich möchte an dieser Stelle aber auch an alle Kulturschaffenden dieser Stadt appellieren, noch sorgsamer und vor allem noch respektvoller als bisher mit den Steuergeldern umzugehen, die sie von den Bürgern unserer Stadt erhalten.

(Beifall bei der CDU, der Partei Rechtsstaatlicher Offensive und der FDP)

Ich bin sicher, dass wir alle das Gleiche anstreben: die Stärkung des Kulturstandortes Hamburg. Wir haben ein kulturelles Potenzial, das uns erlaubt, mit Berlin, München, Frankfurt auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren. Aber um es umzusetzen, brauchen wir vor allem den überparteilichen Konsens. – Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

(Anhaltender Beifall bei der CDU, der Partei Rechtsstaatlicher Offensive und der FDP)

Da mir keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schließe ich die Beratung und komme zu den Abstimmungen.

Senatsantrag Drucksache 17/475.

[Senatsantrag: Aufsichtsratstätigkeit der Senatorinnen und Senatoren hier: Präses der Kulturbehörde – Drucksache 17/475 –]

Wer möchte ihn beschließen? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist einstimmig beschlossen.

Drucksache 17/500.

Bericht des Kulturausschusses zum Bericht des Senats über den Haushaltsverlauf 2001 hier: Einzelplan 3.3: Kulturbehörde Bezugsdrucksachen: 15/2551; 15/2400; 16/650, Tz. 175 – Drucksache 17/500 –]

Die Bürgerschaft hat Kenntnis genommen.

Drucksache 17/593.

[Antrag der Fraktion der GAL: Einzelplan 3.3 Titel 686.50 Filmförderung – Drucksache 17/593 –]

Diesen Antrag möchte die SPD-Fraktion an den Kulturausschuss überweisen. Wer stimmt zu? – Gegenprobe. – Das ist mit Mehrheit abgelehnt.

Dann lasse ich in der Sache abstimmen. Wer nimmt den GAL-Antrag aus der Drucksache 17/593 an? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist bei zahlreichen Enthaltungen und einigen Gegenstimmen abgelehnt worden.

Drucksache 17/594.

[Antrag der Fraktion der GAL: Haushalt 2002 Einzelplan 3.3 Titel 3720.686.35 Lesbisch-Schwule Filmtage – Drucksache 17/594 –]

Zu diesem Antrag liegt ein Überweisungsantrag der Koalitionsfraktionen an den Kulturausschuss vor. Wer möchte überweisen? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist einstimmig so geschehen.

(Senatorin Dr. Dana Horáková)

Drucksache 17/595.

Antrag der Fraktion der GAL: Haushalt 2002 Einzelplan 3.3 Titel 3920.686.06 Kürzungen bei Privattheatern rückgängig machen – Drucksache 17/595 –]

Diesen Antrag möchte die SPD-Fraktion an den Kulturausschuss überweisen. Wer stimmt zu? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist mit Mehrheit abgelehnt.

Dann lasse ich in der Sache abstimmen. Wer schließt sich dem GAL-Antrag aus der Drucksache 17/595 an? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist bei zahlreichen Enthaltungen und einigen Gegenstimmen abgelehnt.

Drucksache 17/614.

[Antrag der Fraktion der SPD: Haushaltsplan-Entwurf 2002 Einzelplan 3.3 Die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen – Verlagerung der Zentralbibliothek – Drucksache 17/614 –]

Hierzu liegt Ihnen als Drucksache 17/700 ein Antrag der GAL-Fraktion vor.

[Antrag der Fraktion der GAL: Haushalt 2002 Einzelplan 3.3 Hamburgische Öffentliche Bücherhallen – Verlagerung der Zentralbibliothek – Drucksache 17/700 –]

Beide Anträge möchten die Koalitionsfraktionen an den Kulturausschuss überweisen. Wer schließt sich an? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist einstimmig so beschlossen.

Drucksache 17/615.

[Antrag der Fraktion der SPD: Haushaltsplan-Entwurf 2002 Einzelplan 3.3 Einrichtung eines festen Ausstellungsortes für die Fotosammlung Gundlach in Hamburg – Drucksache 17/615 –]

Den Antrag möchten die Koalitionsfraktionen ebenfalls an den Kulturausschuss überweisen. Wer stimmt zu? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Auch das ist einstimmig so geschehen.

Drucksache 17/616.

Antrag der Fraktion der SPD: Haushaltsplan-Entwurf 2002 Einzelplan 3.3 Einrichtung eines Museums der Musik der Sechzigerjahre – Beatles-Museum – Drucksache 17/616 –]

Auch für den SPD-Antrag aus der Drucksache 17/616 liegt ein Überweisungsantrag der Koalitionsfraktionen an den Kulturausschuss vor. Wer schließt sich an? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist wiederum einstimmig so geschehen.

Ich komme zu den Anträgen des Haushaltsausschusses.

Textzahl 166.

[Textzahl 166]

Wer möchte die Textzahl 166 aus der Drucksache 17/450 beschließen? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Das ist bei wenigen Enthaltungen einstimmig so beschlossen.

Textzahl 167.

[Textzahl 167]

Wer stimmt der Empfehlung in der Textzahl 167 zu? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Auch das ist bei wenigen Enthaltungen einstimmig so beschlossen.

Textzahl 168.

[Textzahl 168]

Wer nimmt die Textzahl 168 an? – Gegenprobe. – Enthaltungen? – Dieses ist wiederum mit wenigen Enthaltungen einstimmig so beschlossen.

Über die Abschlusszahlen aus der Textzahl 169 stimmen wir erst morgen ab.

Ich rufe auf den

Einzelplan 4: Behörde für Soziales und Familie

Wer meldet sich zu Wort? – Frau Brinkmann, bitte.

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Zunächst möchte ich Ihnen, Frau Senatorin, sagen, dass ich mich über Ihre Anwesenheit sehr freue, da wir in den Sozialausschüssen bisher keine Gelegenheit hatten, mit Ihnen über Ihren Haushalt zu diskutieren.

(Präsidentin Dr. Dorothee Stapelfeldt übernimmt den Vorsitz.)

Sie haben sich immer von Ihren Fachbeamten und dem Staatsrat vertreten lassen. Ich finde es überhaupt nicht witzig und schon gar nicht zum Lachen, Frau Senatorin,