Protokoll der Sitzung vom 10.03.2005

Sehnsüchtig schauten sie zum Farmhaus hinüber, das ihnen auch früher gehört hatte, in dem aber die Farmer saßen und vor dem draußen tobendendem Tief "Gerhard" in Sicherheit waren.

(Beifall bei der CDU)

Die Herde hatte die Sehnsucht im Herzen, dort wieder einzuziehen und die Farmer zu vertreiben.

(Zurufe von der SPD)

Der Humor ist ihnen abgekommen.

(Glocke)

Herr Abgeordneter, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie entweder jetzt das Thema wieder erreichen oder den zweiten Teil nehmen.

(Heiterkeit und Beifall im ganzen Hause)

Ich beuge mich natürlich dem Wunsch des Präsidenten, aber ich wollte auf die Art des eben vorgetragenen Beitrags, den man in der Sache wirklich nicht ernst nehmen kann, in entsprechender Weise eingehen. Wenn ich das nicht darf, muss ich mich dem leider beugen. Ich finde es aber sehr schade. Ich bin bereit, nachher den Interessenten das Märchen zu Ende vorzulesen. Es ist noch ganz lustig und es kommen auch einige von Ihnen darin vor. Es tut mir Leid, dass ich das nicht darf.

(Beifall bei der CDU und Heiterkeit im ganzen Hause)

Das Wort bekommt die Abgeordnete Möller.

Herr Präsident, meine Damen und Herren! Jetzt ist die Hochstimmung erreicht. Was glauben Sie eigentlich, wofür wir hier tagen, meine Damen und Herren? Herr Harlinghausen, Sie stellen hier einen Antrag, der frei jeden inhaltlichen Sinns ist, der die Polizistinnen und Polizisten, zu denen Sie ja seit einem Jahr ein durchaus mittelmäßiges Verhältnis in der Fraktion insgesamt haben, in eine Rolle bringt, wo sie sich sagen lassen müssen, es muss mal geprüft werden, ob hier in Bezug auf das Verständnis gegenüber Touristen und Touristinnen bei der Polizei etwas getan werden muss. Dann soll das auch noch beschlossen werden. Dann gibt es einen kleinen satirischen Beitrag von der SPD-Seite und Sie bringen nicht ein einziges inhaltliches Wort zu dem, was Sie hier ernsthaft von uns als Parlament beschlossen haben wollen. Dieser Antrag ist lächerlich

(Rolf Harlinghausen CDU: Sie reden so wie Sie sind, völlig humorlos!)

und Sie machen auf Ihre Art und Weise, mit der Sie eigentlich unsere Beschlüsse hier gewichten, das ganze Parlament lächerlich.

(Anhaltender Beifall bei der GAL und der SPD)

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Wir kommen zur Abstimmung.

Wer möchte den Antrag aus der Drucksache 18/1845 annehmen?

(Dr. Andrea Hilgers SPD: Peinlich!)

Gegenstimmen? – Stimmenthaltungen? – Das ist mehrheitlich beschlossen.

Ich rufe den Tagesordnungspunkt 48 auf, Drucksache 18/1849, Antrag der CDU-Fraktion: Vermittlung von Langzeitarbeitslosen durch externe Arbeitsvermittlungsagenturen.

[Antrag der Fraktion der SPD: Vermittlung von Langzeitarbeitslosen durch externe Arbeitsvermittlungsagenturen – Drucksache 18/1849 –]

Wer möchte den Antrag annehmen? – Gegenstimmen? – Stimmenthaltungen? – Das ist mehrheitlich angenommen.

Ich rufe Tagesordnungspunkt 49 auf, Drucksache 18/1850, Antrag der CDU-Fraktion: Hamburg Marketing Gipfel.

[Antrag der Fraktion der CDU: Hamburg Marketing Gipfel – Drucksache 18/1850 –]

Wer möchte den Antrag annehmen? – Gegenstimmen? – Stimmenthaltungen? – Das ist mehrheitlich angenommen.

Tagesordnungspunkt 53, Drucksache 18/1927, Interfraktioneller Antrag: Internationale Jugendarbeit stärken.

[Interfraktioneller Antrag: Internationale Jugendarbeit stärken – Drucksache 18/1927 –]

Wer möchte den Antrag annehmen? – Gegenstimmen? – Stimmenthaltungen? – Das war einstimmig.

Meine Damen und Herren! Wir sind am Ende der Sitzung, ich wünsche einen angenehmen Heimweg. Die Sitzung ist geschlossen.