Wie wir seit gestern wissen, versteht mutmaßlich, denn es gilt auch für NPD-Abgeordnete die Unschuldsvermutung,
zumindest einer Ihrer Abgeordneten unter Medienpolitik die Herausgabe von Publikationen mit menschenverachtendem Inhalt.
(Heiterkeit bei Udo Pastörs, NPD – Stefan Köster, NPD: Jetzt erzählen Sie uns mal, welchen Fehler er gemacht haben soll!)
Und die Verantwortlichkeit für dieses Erzeugnis sollte rechtswidrigerweise unter den Schutz der Immunität gestellt werden.
und ihnen verpflichtete Staatsanwaltschaften erhebliche Probleme mit dem, was die NPD unter Medienpolitik versteht.
Dabei könnte ich es jetzt bewenden lassen. Aber da der NPD der hier vorgelegte Antrag so wichtig zu sein scheint, möchte ich gern noch ein paar Sätze ergänzen.
Einen Antrag ähnlicher Zielrichtung reichte die NPD bereits in der Märzsitzung ein. Der Kollege Saalfeld charakterisierte ihn treffend als „Räuberpistole“ und beschrieb dazu eine ganze Reihe formaler Mängel.
Und jetzt kommt das Ganze noch mal und wir müssen feststellen, Sie haben vor einem Monat auch nicht richtig zugehört,
So gilt heute immer noch, was im März galt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird seit diesem Jahr nicht aus
Gebühren unterstützt, sondern aus Beiträgen. Unterschiedliche Begriffe beschreiben hier auch unterschiedliche Modelle.
Weitere Kommentare zu rein handwerklichen Mängeln lasse ich mal weg. Es ist ja auch ein weiter Weg hin zu einem Antrag mit zwei Sätzen und immerhin fünf Sätzen in der Begründung.
Was Sie dann wollen und inwieweit es sich lohnt, dazu inhaltlich überhaupt noch irgendetwas zu sagen, das ist dann die nächste Frage.
Die NPD hat etwas festgestellt, was aus ihrer Sicht irgendwie ein Problem ist, denn in ganz gewöhnlichen, dem demokratischen Gedanken verpflichteten Medienberichten steht nicht das darin, was die NPD gerne hätte.
die müssen jetzt weg. Und wenigstens bei diesem NDR könnte man es ja zumindest versuchen, wenigstens vielleicht im zweiten Versuch.
Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Uns allen geht es so, dass die Medien nicht immer das schreiben, was wir wollen, und das ist auch gut so.