haben, und finde das alles in einem vernünftigen gesellschaftlichen Konsens sehr nachvollziehbar. Ich bin dabei weder der Ritter für den Atheismus noch der Defensor für die Idee des Glaubens. Was ich aber schwierig finde, ist, wenn Sie zwei demokratischen Fraktionen in diesem Hause unterstellen, dass es hier eine Verschwörung gegen das Christentum gebe
und dieser Staat nach einem Masterplan entchristi anisiert würde. Das ist, Frau Motschmann, ein Stück weit absurd, und eigentlich wissen Sie das auch, denn wir werden morgen den Antrag debattieren, den wir gemeinsam stellen zum Thema „500 Jahre Reformation“, auch das war nicht unumstritten.
ausgewiesene Christen in ihren Reihen hat, die sich christlich engagieren, die Funktionen in den jeweiligen Kirchen übernehmen – –. Ich weiß nicht, was Sie reitet, solche Thesen zu verbreiten. Frau Motschmann, ich glaube, am Ende des Tages sind es die Fragen, ob eine Partei annimmt, dass sie eine Großstadtpartei ist und dass es unterschiedliche In teressenlagen in dieser Stadt gibt und ob Parteien annehmen, dass diese Städte sich verändert haben. Ich stelle nach Ihrem Redebeitrag fest, die CDU nimmt diesen Auftrag nicht an. – Danke!
Sehr verehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Es hätte mich gewundert, wenn Sie es sich hätten entgehen lassen, sehr geehrte Frau Motschmann, deswegen haben Sie es auch verdient, dass man darauf eingeht, weil Sie sich solche Mühe gegeben haben, uns noch einmal ans Rednerpult zu locken. Das ist auch vollkommen in Ordnung, dazu sind wir ja in einem Parlament und debattieren hier.
in meiner Fraktion gehört habe, die sehr gut hätte leben können mit dem Bewahren dessen, was wir im Moment haben. Ich kann allerdings auch mit der neuen Regelung sehr gut leben. Das Einzige, was ich den Worten meines Kollegen Tschöpe hinzufügen möchte, ist, Frau Motschmann: In der Kirche selbst, in der ich selbst auch aktiv bin, glaube ich, gibt es ein Bewusstsein darüber, dass die Gesellschaft sich in den letzten Jahrzehnten so immens gewandelt hat und die Zukunft der Kirche darin besteht, selbst auch einen enormen Wandel zu vollziehen und mit der Gesellschaft gemeinsam nach vorn zu schauen. Dieser Wandel hat sich in Ihrem Beitrag, sagen wir einmal, nicht ganz abgebildet, weil Sie doch sehr zurückgeschaut haben. Da ist die Kirche weiter, glaube ich, und deswegen ist mir da auch gar nicht bange. – Danke!
nung lasse ich zuerst über den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE mit der Drucksachen-Nummer 18/779 abstimmen.
die Sonn- und Feiertage, Drucksache 18/744, in erster Lesung beschließen möchte, den bitte ich um das Handzeichen!
Bericht und Antrag des Ausschusses für Wissen schaft, Medien, Datenschutz und Informations freiheit zum 34. Jahresbericht der Landesbeauf tragten für Datenschutz vom 16. März 2012 (Drs. 18/302), und zur Stellungnahme des Senats vom