Protokoll der Sitzung vom 20.06.2013

Herr Präsident, meine Damen und Herren! Da ich nun so oft angesprochen worden bin, will ich doch noch einmal kurz etwas dazu sagen! Frau Bürgermeisterin Linnert, Sie haben diese Maßnahmen angesprochen, mit denen Sie die Verbesserung der Haushaltslage herbeiführen wollen, und haben auch das Wohnungsbaukonzept des Senats erwähnt, davon ist ja auch die Rede. Ich zitiere aus Ihrem eigenen Bericht: „Unmittelbare Rückschlüsse auf die Wirksamkeit dieser Maßnahmen sind aufgrund der Vielzahl sonstiger Einflussfaktoren allerdings kaum möglich.“ Nur so viel dazu! Zu anderen Maßnahmen ist Ähnliches in Ihrem eigenen Bericht zu lesen. Etwas anderes möchte ich noch einmal anführen, und das betrifft die Debatte über die Beamtenbesoldung von gestern! Wenn Sie heute in der Zeitung nachlesen, dort hat die Gewerkschaft der Polizei mitgeteilt, wenn die Polizei jetzt keine freiwilligen Bereitschaftsdienste mehr macht, koste das den Staat 5,6 Millionen Euro. Das ist ja nur ein Beispiel dafür. Wenn die Richter und die Staatsanwälte ein überobligatorisches Engagement nicht mehr an den Tag legen, dann stellt sich am Ende die Frage, was dabei herauskommt. Schneidet sich der Staat, schneiden sich Bremen und dieser Senat nicht ins eigene Fleisch, wenn sie den Beamten, Richtern, Staatsanwälten die erforderliche Anpassung ihrer Gehälter verweigern und wenn sie damit erreichen, dass solche freiwilligen Zusatzdienste, auf die der Staat letzten Endes die ganze Zeit gebaut hat, nicht mehr gemacht werden? Sie, liebe Damen und Herren von der Koalition, sind am Ende der Verlierer, und ich hoffe, dass die Wähler Ihnen das bei der nächsten Wahl auch bescheinigen werden. – Vielen Dank!

(Beifall bei der CDU)

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. ––––––– *) Von der Rednerin nicht überprüft.

Die Beratung ist geschlossen.

Die Bürgerschaft (Landtag) nimmt von der Mitteilung des Senats, Drucksache 18/885, Kenntnis.

Ich rufe jetzt noch die Tagesordnungspunkte ohne Debatte auf.

Mitteilung des Senats über die vom Senat beschlossene Mitantragstellung zur Bundesratsinitiative „Entschließung des Bundesrates zur Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes“ – Antrag des Landes Schleswig-Holstein

Mitteilung des Senats vom 23. April 2013 (Drucksache 18/874)

Die Beratung ist eröffnet. – Wortmeldungen liegen nicht vor. – Die Beratung ist geschlossen.

Die Bürgerschaft (Landtag) nimmt von der Mitteilung des Senats, Drucksache 18/874, Kenntnis.

Fünfter Bericht des Senats der Freien Hansestadt Bremen über die Annahme und Verwendung von Beträgen aus Sponsoring, Werbung, Spenden und mäzenatischen Schenkungen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben der Freien Hansestadt Bremen (Land und Stadtgemeinde Bremen)

Mitteilung des Senats vom 21. Mai 2013 (Drucksache 18/918)

Die Beratung ist eröffnet. – Wortmeldungen liegen nicht vor. – Die Beratung ist geschlossen.

Die Bürgerschaft (Landtag) nimmt von der Mitteilung des Senats, Drucksache 18/918, Kenntnis.

Geeignetes Verfahren zur Umsetzung der MiStraVorschriften einführen

Antrag der Fraktion der CDU vom 28. Juni 2012 (Drucksache 18/480)

Wir verbinden hiermit:

Geeignetes Verfahren zur Umsetzung der MiStraVorschriften einführen

Bericht der staatlichen Deputation für Inneres und Sport vom 28. Mai 2013 (Drucksache 18/924)

Meine Damen und Herren, der Antrag der Fraktion der CDU „Geeignetes Verfahren zur Umsetzung der MiStra-Vorschriften einführen“ vom 28. Juni 2012, Drucksache 18/480, ist von der Bürgerschaft (Land- tag) in ihrer 27. Sitzung am 17. Oktober 2012 zur Beratung und Berichterstattung an die staatliche Deputation für Inneres und Sport, federführend, und den Rechtsausschuss überwiesen worden. Die staatliche

Deputation für Inneres und Sport legt mit der Drucksachen-Nummer 18/924 ihren Bericht dazu vor.

Die gemeinsame Beratung ist eröffnet. – Wortmeldungen liegen nicht vor. – Die Beratung ist geschlossen.

Wir kommen zur Abstimmung.

Wer dem Antrag der Fraktion der CDU mit der Drucksachen-Nummer 18/480 seine Zustimmung geben möchte, den bitte ich um das Handzeichen!

Ich bitte um die Gegenprobe!

Stimmenthaltungen?

Ich stelle fest, die Bürgerschaft (Landtag) stimmt dem Antrag zu. (Einstimmig)

Im Übrigen nimmt die Bürgerschaft (Landtag) von dem Bericht der staatlichen Deputation für Inneres und Sport Kenntnis.

Parlamentarische Kontrolle der akustischen Wohnraumüberwachung im Bereich der Strafverfolgung

Mitteilung des Senats vom 28. Mai 2013 (Drucksache 18/925)

Die Beratung ist eröffnet. – Wortmeldungen liegen nicht vor. – Die Beratung ist geschlossen.

Die Bürgerschaft (Landtag) nimmt von der Mitteilung des Senats, Drucksache 18/925, Kenntnis.

Gesetz zur Änderung des Radio-Bremen-Gesetzes

Mitteilung des Senats vom 4. Juni 2013 (Drucksache 18/929) 1. Lesung

D a z u

Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE vom 17. Juni 2013

(Drucksache 18/959)

Bevor wir zur ersten Lesung kommen, möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Fraktion DIE LINKE ihren Änderungsantrag inzwischen zurückgezogen hat.

Wir kommen zur ersten Lesung.

Die Beratung ist eröffnet. – Wortmeldungen liegen nicht vor. – Die Beratung ist geschlossen.

Wir kommen zur Abstimmung.

Wer das Gesetz zur Änderung des Radio-BremenGesetzes, Drucksache 18/929, in erster Lesung beschließen möchte, den bitte ich um das Handzeichen!

Ich bitte um die Gegenprobe!

Stimmenthaltungen?

Ich stelle fest, die Bürgerschaft (Landtag) beschließt das Gesetz in erster Lesung.

(Einstimmig)

Meine Damen und Herren, es ist Einigung darüber erzielt worden, nach der ersten Lesung den Gesetzesantrag zur Beratung und Berichterstattung an den Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit zu überweisen.

Wer dieser Überweisung seine Zustimmung geben möchte, den bitte ich um das Handzeichen!

Ich bitte um die Gegenprobe!

Stimmenthaltungen?

Ich stelle fest, die Bürgerschaft (Landtag) überweist entsprechend. (Einstimmig)