(Zuruf von Michael Andrejewski, NPD)
dass Deutschland von Asylbewerbern überfallen würde. Das geben die Zahlen einfach nicht her, es ist falsch und Sie behaupten hier falsche Tatsachen.
(Zurufe von Rainer Albrecht, SPD, und Torsten Koplin, DIE LINKE)
Die NPD, die von irrationalen Verlustängsten und rasendem Hass getrieben ist,
(Heiterkeit bei Udo Pastörs, NPD)
beweist mit dem vorliegenden Antrag, dass sie nicht ein Mindestmaß an Humanität aufbringen kann. Wer die NPD wählt, muss davon ausgehen, dass sich deren Ideologien ganz schnell gegen alle und gegen jeden wenden werden.
(David Petereit, NPD: Ja.)
Die NPD buckelt nach oben und tritt nach unten.
(David Petereit, NPD: Das ist ja lächerlich.)
Mit diesen Leuten ist keine lebenswerte Gesellschaft möglich!
(Stefan Köster, NPD: Was lesen Sie eigentlich für Psychoblätter?!)
Und Sie, Herr Pastörs, warnen hier vor Ausschreitungen zwischen Bevölkerungsgruppen innerhalb von Deutschland.
(Stefan Köster, NPD: Oh, Mann!)
Sie sind doch eigentlich der Einzige, der hier Benzin ins Feuer gießt.
(Heiterkeit bei Udo Pastörs, NPD: Ja, ja, diese Brandstifter!)
Sie und nicht die Asylbewerber sind die Gefahr und eine Belastung für unser Land.
(Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Meine Damen und Herren, der vorliegende Antrag ist ein Armutszeugnis des Gemütszustandes der NPD. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir Demokratinnen und Demokraten uns hier schützend vor unser Land stellen und diesen Hass abwehren.
(David Petereit, NPD: Mit der Argumentation müssten Sie ja zustimmen. – Zuruf von Stefan Köster, NPD)
Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Mehr ist hierzu nicht zu sagen.
(Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Das Wort hat jetzt noch einmal der Abgeordnete Herr Pastörs.
Also ich fühle mich, Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren, ich fühle mich nicht in der Lage, hier auch nur halbwegs eine seriöse Bewertung
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Das überfordert Sie intellektuell.)
des Geisteszustandes von Herrn Saalfeld abzugeben.
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Davon sind wir ausgegangen, dass Sie das nicht können.)
Aber ich glaube, Ihre Vorstellung war selbstredend, Herr Abgeordneter.
(Beifall vonseiten der Fraktion der NPD – Zuruf von Heinz Müller, SPD)
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Frau Präsidentin! Die weltanschaulich Blinden, so wie Sie, Herr Saal
feld, und Feigen, so wie Sie, Herr Saalfeld, haben immer die Möglichkeit,
(Johannes Saalfeld, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Merken Sie nicht, wie lächerlich das ist?!)
das Wir als das Abstrakteste zu reflektieren oder, noch verwerflicher, es ganz zu vergessen. Und das haben Sie gerade blendend hier dem Auditorium und auch den Abgeordneten dargeboten.
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Was ist denn Ihr Wir?)
Mein Wir ist zunächst mal meine Familie, dann meine Verwandtschaft,
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Aha!)
dann meine Gemeinde und dann mein Volk
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Aber alles Arier, oder?)
und dann der anderen viele –
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Alles Arier.)
erst meine Heimat und dann die Welt.
(Beifall vonseiten der Fraktion der NPD – Dr. Norbert Nieszery, SPD: Aha!)
Und dieser Begriff, meine sehr verehrten Damen und Herren,
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Sie sind ein Egomane.)
das heißt, meine sehr verehrten Damen und Herren, sich auf Menschheit, wie wir das gerade gehört haben, oder auch bloß auf sich selbst zu beziehen,
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Und Menschlichkeit. Vergessen Sie das nicht!)
also die Selbstsucht, die Sie hier gerade an den Tag gelegt haben,
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Menschlichkeit.)
wenn Sie das begreifen. Und diese Begriffe der Menschenrechte, der Menschlichkeit, der Menschheit haben wir ja nun ausreichend von Herrn Saalfeld zu Gehör bekommen.
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Aber Sie haben das immer noch nicht begriffen, oder?)
Aber wer „Menschheit“ sagt, will bekanntlich betrügen, Herr Saalfeld,
(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Das stimmt doch nicht.)