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Und für die 1948 aus Flüchtlingen und den wenigen Überlebenden des Holocaust dann erneuerten Gemeinden

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Bei Ihnen kann man das mittlerweile auch. Die Aktion von Frau Sahra Wagenknecht, als sie nicht aufgestanden ist bei Herrn Peres zum Holocaust-Gedenktag, fand ich hervorragend.

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Neuntens: Schlesiertreffen. Es wäre nötig gewesen, deutlichere Antworten auf die Provokation des Herrn Pawelka zu geben, der Polen zu Mitbeteiligten am Holocaust erklärt hat. Stattdessen hat der Ministerpräsident den Innenminister mit dem Schlesierschild auszeichnen lassen, während auf den Fluren gleichzeitig das rechtsextreme Blatt Der Schlesier verteilt wurde.

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rungsviertel. Der Ausbau der Französischen Straße kommt nicht voran, weil der Senat angeblich kein Geld hat. Wir brauchen aber dringend weitere Ost-WestVerbindungen, nachdem das Brandenburger Tor geschlossen wurde. Spätestens mit der Fertigstellung des Holocaust-Mahnmals wird der Verkehr dort zu nehmen, so dass die Straßen hier ertüchtigt werden müssen.

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Vielen Dank, Frau Präsidentin. Meine Damen und Herren, erst vor wenigen Tagen haben wir in vielen Orten in Thüringen der Opfer der Reichspogromnacht gedacht. Dass Brutalitäten und Morde der Nationalsozialisten vom 9. November 1938 der Beginn der systematischen Verfolgung deutscher Juden waren und zum Holocaust führten, sind für uns heute schmerzliche und unvergessliche Lehren. Etwa 400 jüdische Bürger wurden unmittelbar nach der Reichspogromnacht festgenommen und in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. Wer sich die Transportliste, die wir in der Chronik des KZ Buchenwald vorfinden, ansieht, trifft auf alle Ecken unseres Landes. Jüdische Männer aus Arnstadt, Erfurt, Suhl, Jena, Weimar, Eisenach, Gera,

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Ich freue mich, dass Herr Adelbert Heilig und seine Frau Isolde, beide Überlebende des Holocaust und Mitglieder des Ältestenrates des Vorstandes des Verbandes deutscher Sinti und Roma aus Rheinland-Pfalz, bei uns sind. Grüßen Sie Herrn Delfeld, den wir sonst immer hier begrüßen können, ganz herzlich.

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Auschwitz – heute steht der Name dieser Stadt im Süden Polens als Symbol für den von den Deutschen begangenen Holocaust, für den Völkermord und den damit verbundenen größten Zivilisationsbruch der Menschheitsgeschichte, den wir zu verzeichnen haben. In Auschwitz wurden mehr als eine Million jüdische Frauen, Männer und Kinder ohne Gnade und ohne Entrinnen ermordet. Es war ein Ort der Vernichtung durch Arbeit, Gewalt, Hunger und Gas.

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Das Schweigen hat Auschwitz und den Holocaust erst ermöglicht. Wir wollen nicht schweigen. Ich danke jedem Kommunalpolitiker – unter Ihnen befinden sich viele –, die in ihren Gemeinden helfen, dass Stolpersteine für die Opfer dazu führen, das Vorhaben der Nazis zu konterkarieren. Durch Stolpersteine werden den Menschen ihre Namen zurückzugeben. Man muss wissen, die Menschen mussten sich im Konzentrationslager mit ihrer Nummer melden. Sie hatten keinen Namen mehr. Für die Stolpersteine in unseren Gemeinden ist zu danken.

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Zeitzeugin und Überlebende des Holocaust

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Am 8. Mai 1945 ist endlich der ersehnte Tag der Befreiung gekommen. Gewöhnlich durfte eine Geschichte wie meine in diesem Moment enden. Aber mehr als ein halbes Jahrhundert später passierte etwas, was noch immer im Holocaust gesteckt hat.

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Als am 8. Mai 1945 die Waffen endlich schwiegen und der Zweite Weltkrieg sein Ende fand, lag halb Europa in Schutt und Asche. Das faschistische Deutschland hat einen Vernichtungskrieg entfesselt, dem weltweit 65 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Rassenideologie der Nazis gipfelte in dem bis heute unvorstellbaren Verbrechen der Schoah. Allein sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden erschossen oder vergast. Wollte man für jedes Opfer des Holocaust auch nur eine Schweigeminute abhalten, wäre es elf Jahre lang still.

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Ja, es ist klar, ein Feiertag wird die Revanchisten nicht zum Feiern bringen. Ein Feiertag könnte aber verbunden werden mit dem kostenlosen Eintritt in Museen, Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. In einer Zeit, in der laut Studien einerseits 40 % der Deutschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren wenig bis nichts über den Holocaust wissen, 5 % gar noch nie etwas von

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Das gilt gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir einen Rechtsruck ungeahnten Ausmaßes erleben, in denen die Vergangenheit beschönigt und der Holocaust geleugnet wird, in denen rechtsextreme und rassistische Äußerungen gesellschaftsfähig geworden sind, in denen rechte Hetzer in den Parlamenten sitzen und über die sozialen Medien ihre unerträglichen Parolen und Lügen verbreiten!

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, mit einem Zitat des Holocaust-Überlebenden Elias Feinzilberg möchte ich zum Schluss kommen: Ich habe 21 Urenkel. Das ist meine Rache an den Nazis - dass ich lebe, dass ich 10 Konzentrationslager überlebt habe.

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Die Zahl ist noch immer unvorstellbar: Mehr als sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden waren es am Ende. Dahinter stehen Millionen von Einzelschicksalen. Symbolhaft dafür steht heute der Name Auschwitz, dessen Befreiung durch die Rote Armee sich am 27. Januar, am nächsten Montag, zum 75. Mal jährt. Aber auch in anderen Vernichtungslagern, wie Belzec, Sobibór und Treblinka, wurden Millionen Jüdinnen und Juden - vor allem aus Polen - ermordet. Diese östlichen Orte sind heute nur wenig erschlossen und schwer zugänglich. Andrea Löw vom Zentrum für Holocaust-Studien am Münchener Institut für Zeitgeschichte hat sie zu Recht jüngst in Erinnerung gerufen.

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Die Ambivalenz jüdischen Lebens in Deutschland beschreibt Götz Aly in seinem Buch „Warum die Deutschen? Warum die Juden?“: auf der einen Seite, dass die Juden in Deutschland im 19. Jahrhundert im europäischen Vergleich viele Freiheiten genossen, viele Juden vor den Pogromen in ihren Heimatländern nach Deutschland flohen und dass vergleichsweise viele Juden in Deutschland lebten, und auf der anderen Seite den Gräuel des Holocaust, von Deutschen ersonnen, geplant und durchgeführt.

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Im vergangenen Jahr durfte ich im Deutschen Bundestag anlässlich des Holocaust-Gedenktages eine Rede von Saul Friedländer hören. Sie hat mich geschmerzt, mich aufgerüttelt, mich wahnsinnig berührt. Saul Friedländer, der als kleiner Junge Mutter und Vater in Auschwitz verlor, hat an uns, die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland, folgende Worte gerichtet:

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Zweifelsohne sind die Zeit des Nationalsozialismus und seine historischen Folgen ein Teil der deutschen Identität. Die besondere Verantwortung unseres Landes im Umgang mit der eigenen Geschichte drückt sich bis heute in einer besonderen Erinnerungskultur aus. Dabei standen und stehen die Themen „Zweiter Weltkrieg“ und „Holocaust“ im Mittelpunkt. Doch ebenso spielen Flucht und Vertreibung als Folgen des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Rolle.

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Erst durch die Bewertung, die Entwertung, die Hier archisierung von Menschen schafft man die Voraus setzungen, andere in ihren Rechten zu beschränken, sie zu berauben, ihnen das Leben zu nehmen. Es sollte uns beschämen, dass diese Gedanken in manchen Köpfen noch immer unterwegs sind. Daran müssen wir weiter mit Beharrlichkeit und überall arbeiten. Umso schockierender ist es, dass es auch heute noch Unterstützer rechtsextremistischer und den Holocaust leugnender Organisationen in unserem Land gibt, die ihr völkisches Gedankengut gegen Juden richten und den Antisemitismus als Bindeglied zu anderen rechtsextremistischen Gruppen nutzen.

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Eine Schande, die mit dem Boykott jüdischer Geschäfte 1933 ihren Anfang nahm. Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der Juden zur systematischen Verfolgung, die bald darauf in den Holocaust mündete.

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Herr Präsident, mei ne sehr geehrten Damen und Herren! Lassen Sie auch mich einige allgemeine Worte voranstellen. Unser Fraktionsvorsitzender hat es eben bei der, wie ich finde, sehr würdigen und eindrucksvollen Gedenkveranstaltung gesagt: Der 9. November ist für uns als Deutsche ein besonders wichtiger Tag. Er ist der Jahrestag des Mauerfalls von 1989. Der 9. November steht aber auch für den Tag, an dem 1918 Demokratie und zumindest für eine kurze Zeit Rechtsstaatlichkeit in Deutschland Einzug hielten. Bis heute ist dieser Tag allerdings – das ist ja auch der Anlass, aus dem wir diese Debatte, wie ich fin de, zu Recht heute führen – insbesondere der Tag der Reichspogromnacht, ein Tag, an dem Juden in Deutschland und Bremen offen verfolgt, getötet und interniert wurden, ein Tag, ohne den der Holocaust der Vierzigerjahre nicht denkbar gewesen wäre.

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Denn manche werden heute versucht sein, zu sagen oder zumindest zu denken: Was habe ich noch damit zu tun? Nun reden die schon wieder über Antisemitismus! Ja, das tun wir, und dies tun wir aus guten Gründen. Denn die zeitliche Entfernung von Reichspogromnacht und Holocaust zum Heute bedeutet eben nicht, dass die Sensibilität für politische Entwicklungen nach lassen darf, im Gegenteil. Es gibt Tendenzen, dass Hass und Antisemitismus zurückkehren, auch in die Sprache, in den Netzwerken, auf dem Schulhof, im Alltag. Das Vokabular von manchen in der Politik ist ebenfalls nicht frei von Begrifflichkeiten, die inter pretationsfähig, manchmal auch eindeutig sind, die offenkundig wieder gesellschaftsfähig machen sollen, was nie wieder gesellschaftsfähig werden darf. Hass in der Sprache ist potenziell der erste Schritt hin zur Ausgrenzung und zur Gewalt. Deshalb haben wir alle Veranlassung, darauf zu achten, was wir sagen und vor allem, wie wir es sagen.

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alle Europäerinnen und Europäer haben aus den schrecklichen Ereignissen des zweiten Weltkrieges und des Holocaust gelernt. Dieser Lernprozess ist jedoch nie abgeschlossen. Jede Generation muss ihn aufs Neue machen, und deshalb ist die Erinnerung an das Geschehene so wichtig.

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Wer vor dem Hintergrund des Holocaust solche Aus sagen tätigt, versündigt sich nicht nur an den Opfern des Nationalsozialismus, sondern ist auch ein Feind unserer Demokratie.

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Wenn ein führender Politiker einer Partei von einem ‚lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp‘, von ‚tausendjähriger Vergangenheit‘ und ‚tausend jähriger Zukunft‘ spricht; wenn er populistisch die Be hauptung aufstellt, dass der Syrer, der zu uns komme, ja noch sein Syrien habe, wohingegen wir, wenn wir in Deutschland verloren hätten, hier keine Heimat mehr hätten; wenn er der Auffassung ist, dass das Mahnmal für die Opfer des Holocaust in Berlin ein „Denkmal der Schande“ sei, dann ist er von der inhaltlichen Programmatik der NPD nicht weit entfernt.

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Ich finde diese Klarheit in der politischen Ausein andersetzung wichtig. Herr Tassis, Sie haben sich als Vertreter der AfD zu dem Flügel „Patriotische Plattform“ bekannt und haben deutlich gemacht, wofür die Alternative für Deutschland in Bremen steht. Wir müssen jeder Bürgerin und jedem Bürger klar sagen, wer diese Partei unterstützt, wer sich mit ihr sympathisiert, der steht für all diese Dinge. Die Bremer AfD steht dafür, dass der Holocaust keine Schande für unser Land sei und dass das Ende des Nationalsozialismus keine Befreiung für unser Land gewesen sei. – Herzlichen Dank für die klaren Worte in dieser Frage! Das ist für uns politischer Antrieb und politische Motivation, noch mehr auf der Straße gegen sie kämpfen. – Vielen Dank!

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In einem Ausschuss, der auch für die Gedenkstätten und das Gedenken an den Holocaust zuständig ist, ist es durchaus zu vertreten, dass wir diese Person nicht gewählt haben.

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Nur, das, was wir jetzt zu begutachten haben, hat eine ganz andere Qualität. Herr Sarrazin, es tut mir Leid, für mich persönlich ist das eine wirkliche Enttäuschung, in so einer Form. Auch wenn das eine kleine Veranstaltung war, ein kleiner Kreis, wo auch immer so eine Äußerung fällt. Ich finde, das verlässt einfach ein gewisses Maß an Grenzziehung, die jeder von uns auch für sich selbst setzen sollte. Denn die Verharmlosung des Holocaust, das ist mit ein Gedanke dabei. Wenn Sie das zum Maßstab von politischen Bewertungen machen, dann verringern Sie das, was Sie eigentlich zum Maßstab nehmen, auf ein unerträglich niedriges Maß. Das ist absolut unangemessen und geht nicht.

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Unmenschliches geschah aber auch außerhalb. Zu nennen sind hier insbesondere die circa 3 000 Mann starken Tötungsbrigaden, die sogenannten Einsatzgruppen, die zusammen mit anderen Tätergruppen maßgeblich am Holocaust beteiligt waren. Aufgeteilt in Gruppen mit den Bezeichnungen A, B, C und D haben sie an der deutschen Ostfront im Zweiten Weltkrieg geradezu im Akkord gemordet. Das Unterkommando 4a tötete am 29. und 30. September 1941 in Kiew gemeinsam mit der Wehrmacht und zwei Kommandos der Polizei 33 771 Juden.

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Heute vor genau 65 Jahren, am 27. Januar 1945, erreichte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz und befreite fast 8.000 völlig entkräftete Menschen. Für 1,2 Millionen nach Auschwitz Deportierte aus ganz Europa hingegen war es bereits zu spät. Sie waren der mörderischen Vernichtungsmaschinerie des nationalsozialistischen Regimes zum Opfer gefallen. Auschwitz ist zum Synonym für den Holocaust geworden, und die Befreiung dieses Vernichtungslagers steht daher für die Befreiung Deutschlands von der mörderischen Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus.

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Der 27. Januar ist der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hat diesen Tag vor 20 Jahren in Absprache mit den Bundesländern zum Gedenktag erklärt. Seit 2005 ist dieser Tag auch auf der Grundlage einer Entscheidung der Vereinten Nationen Internationaler Holocaust-Gedenktag.