Suchtipps

Falls vorhanden sind die Namen der Sprecher:innen Links zu Informationsseiten für das jeweilige Mandat. Klicken Sie darauf, um weitere Informationen zum Mandat zu erhalten.

Ergebnisse

Suchergebnis-Ranking

Ergebnisse können nach Relevanz oder Datum sortiert werden. Wenn das Ergebnis nach Relevanz sortiert wird, erscheinen Absätze, die Ihre exakten Begriffe enthalten, zuerst, wobei diejenigen mit mehreren Vorkommen oder prominenten Platzierungen höher eingestuft werden. Diese Rangfolge kann durch die Verwendung von Relevanz-Operatoren beeinflusst werden. Wenn Sie lieber nach Datum sortieren möchten, können Sie zwischen aufsteigender und absteigender Reihenfolge wählen.

Link kopiert

Dies zeigt doch eindeutig, wie unzuverlässig Ihre Vorhersagen sind. Schneit es im Winter, ist es heiß im Sommer? - Klimawandel! Regnet es im Sommer, ist es heiß im Sommer oder regnet nicht? - Klimawandel! Ist es heiß, ist es kalt? - Klimawandel! Mal ehrlich, liebe Grüne, Ihr schlechtes Wahlergebnis ist sicherlich auch: Klimawandel!

Link kopiert

Und bedingt, Herr Grob, dadurch, dass wir es hier mit Auswirkungen eines globalen Klimawandels zu tun haben, sind wir eben da beim Klimaschutz. Da sagt sogar neuerdings das US-Verteidigungsministerium, dass die Klimaschwankungen die Sicherheit in den USA wesentlich stärker gefährden würden als der Terrorismus. Es ist also eine Frage, der wir uns wirklich mit Nachdruck widmen sollten. Ich will jetzt nicht sagen, dass Sie es aus Wahlkampf machen, am 13. Mai findet das zweite Thüringer Klimaforum statt und Minister Sklenar hat in der Einladung geschrieben: "Der Klimawandel macht um Thüringen keinen Bogen." Wer die letzten 18 Monate Revue passieren lässt, wird sich an viele Witterungslagen erinnern, die als Vorboten des Klimawandels interpretiert werden können: vom Hochwasser des Jahreswechsels 2002/2003 über den heißen und trockenen Sommer 2003, bis hin zum Bangen um die Schneesicherheit zur Biathlonweltmeisterschaft im Februar 2004. Welche Folgen der Klimawandel hat, welche Chancen und Risiken er mit sich bringt, ist erst in Ansätzen erkennbar. Wir müssen uns darauf einstellen. Der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel sind deshalb Schwerpunkte der Politik der Thüringer Landesregierung.

Link kopiert

Der globale Klimawandel, der Verlust der Artenvielfalt und die zunehmende Ausbreitung von Wüsten sind die Alarmzeichen für die Bedrohung der Welt. Die Zeche, den Klimawandel, bezahlen Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Wir können all die schönen Millenniumsziele, all die schönen entwicklungspolitischen Ziele über Bord werfen, wenn es nicht gelingt, den Klimawandel aufzuhalten. Und dafür müssen wir in unserer Art des Wirtschaftens in den Industrieländern umsteuern. Daran führt kein Weg vorbei. Das ist das, was Sie nicht wahrnehmen wollen.

Link kopiert

Sicher, auch ohne Klimawandel gibt es solche Ereignisse. Sicher kann man sich darüber streiten, in welchem Ausmaß der Klimawandel genau für diese Katastrophen der letzten Jahre verantwortlich ist. Mit Klimawandel jedoch, und das gilt unter allen seriösen Klimaforschern als unstrittig, nimmt die Häufigkeit immer mehr zu. Das ist die Quittung für unseren Umgang mit der Umwelt.

Link kopiert

Mehr heißt das, was Sie hier sagen, nicht. Sie negieren einfach den Klimawandel. Vor allen Dingen: Wir erleben ja hier zum ersten Mal, was uns im Saarland der Klimawandel so kostet. Das Kabinett hat gerade 3,5 Millionen Euro beschlossen, um den Menschen zu helfen, die hier unter dem Klimawandel richtig leiden,

Link kopiert

Selbst diejenigen auch von der AfD, die beispielsweise immer wieder im Deutschen Bundestag vortragen, dass sie den menschengemachten Klimawandel in Zweifel ziehen, behaupten nicht, der Klimawandel würde nicht stattfinden. Sie weisen vielmehr darauf hin, dass es Klimawandel schon immer gab und dass nur gestritten wird, worin die Ursachen liegen. Wenn man also versucht, von oben herab die Argumente abzubürsten, sollte man zumindest in den Grundfragen einigermaßen informiert sein.

Link kopiert

Das ist die Zielsetzung bundesweit. Wir wissen alle, dass das sehr ambitioniert ist, und wir wissen alle, dass Deutschland bei der Umsetzung dieser Klimaschutzziele insgesamt hinterherhinkt. Es ist uns wichtig, dass wir diese Ziele erreichen, denn es ist uns klar: Die Versorgung Deutschlands, die Versorgung auf der Welt mit Primärenergie kann nicht so weitergehen, wie sie sich in den letzten 150 Jahren entwickelt hat. Die Ressourcen sind endlich. Wir wissen, dass der Klimawandel die Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen an vielen Stellen zerstört und dass die direkte Folge des Klimawandels Hunger, Krieg und Flucht in vielen Teilen der Welt sind. Vor allen Dingen in den ärmsten Teilen der Welt hat der Klimawandel die dramatischsten Folgen. Der Klimawandel ist eine wesentliche Ursache für das Artensterben. Das Ganze wird noch zusätzlich dadurch verschärft, dass auf der einen Seite in den hoch entwickelten Ländern die ProKopf-Produktion an CO2 enorm hoch ist -

Link kopiert

geht es nicht darum, wie schnell geht der Klimawandel vor sich, wird es wärmer, wird es kälter. Jeder Wissenschaftler, den man fragt, gibt verschiedene Analysen und Bewertungen. Dass der Klimawandel in vollem Gange ist, das ist doch offensichtlich. „Der Klimawandel richtet sich nicht nach Krisen.“, das ist ein Satz von Klaus Töpfer vom 12.12.2008. Er hat ein Interview in der Tagesschau gegeben und gesagt, das Konjunkturprogramm muss genutzt werden, um Klimapolitik zu machen bis in die kleinste Kommune. Wenn wir jetzt ein Förderprogramm machen und Schulen planen, ich bitte Sie, da müssen doch Vorgaben von diesem Land kommen, wie diese Schulen gebaut werden müssen. In Berlin gibt es extra ein Programm für Niedrigenergieschulen. Das wurde groß aufgerufen von Gabriel und Wowereit, da wird aber auch Geld vom Senat Berlin mit zur Verfügung gestellt.

Link kopiert

Den ersten Satz Ihres Antrags finde ich schon heftig. - Wie gestalten wir den Klimawandel? Ich weiß nicht, ob der Kollege Zimmer den Antrag geschrieben hat. Aber die Ansicht, dass die Fraktionen von CDU und SPD im Landtag des Saarlandes einen Einfluss auf den Klimawandel haben, zeugt doch von einer gewissen Hybris. Dass wir unterschiedlicher Auffassung sind, was den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel betrifft, habe ich an dieser Stelle oft genug erläutert. Aber das ist auch gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist, dass wir uns in Deutschland auf einem Sonderweg befinden zulasten einer zuverlässigen Energieversorgung, zulasten energieintensiver Industrien und zulasten aller Verbraucher.

Link kopiert

Ganz zum Schluss möchte ich aber noch einmal auf die grundlegende Frage eingehen, bei der ich wirklich ein Problem mit Ihrer Argumentation habe, nämlich die Frage Klimawandel ja oder nein. Ich möchte Ihnen da zwei Bücher ans Herz legen, die mich sehr stark bewegt haben. Das ist zum einen das Werk „Kollaps“ von Jared Diamond, ein sehr bekannter Anthropologe aus den USA. Er beschreibt darin, wann Gesellschaften überleben oder untergehen. Er reflektiert die letzten 5.000 Jahre der Menschheit und zeigt genau, wo durch Klimawandel Gesellschaften untergegangen sind oder in schwere Schieflagen geraten sind, denn manchmal ist es nicht der Klimawandel allein, sondern Revolutionen, Umstürze, die ausgelöst werden, Chaossorgen, die nachher eine Gesellschaft zu Fall bringen. Wenn ich so etwas lese und der Überzeugung bin, dass es so etwas gibt, es nur nicht von Menschen gemacht ist, muss ich mir doch umso mehr Gedanken machen, wie ich dem vorbeugen kann!

Link kopiert

Wir haben das Problem der Erschließung regenerativer Energiequellen glücklicherweise endlich dort auf der Tagesordnung, wo es hingehört, nämlich ganz oben. Wir haben ein weiteres Thema, das uns in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr intensiv beschäftigt hat - manche, die jetzt an Volksinitiativen teilnehmen, waren nicht immer gerade führend, wenn es um dieses Thema ging -, endlich, wie ich auch hier sage, ganz oben auf der Tagesordnung, nämlich den Klimawandel. Zum Klimawandel wurde gerade in den letzten Tagen hier in Potsdam ganz deutlich herausgearbeitet: Er ist anthropogenen Ursprungs. Er ist kein normaler Weltlauf, sondern Menschen und ihr Handeln haben damit zu tun, dass es zu diesem Klimawandel kommt.

Link kopiert

Wir alle wissen – und mittlerweile ist das unbestritten –, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen der Zukunft ist. Sicherlich ist der Klimawandel keine Herausforderung für Hessen, für Deutschland, für Europa, sondern der Klimawandel ist global zu sehen. Wir müssen uns mit ihm global auseinandersetzen. Er ist eine globale Herausforderung, der wir uns stellen müssen und vor der wir natürlich die Augen nicht verschließen dürfen, indem wir nichts tun und abwarten, was passiert.

Link kopiert

Man muss aber auch festhalten, dass solche Stürme wie Kyrill oder Britta nicht notwendig der leibhaftige Klimawandel sind, das ist nicht ganz sicher, aber was sie auf jeden Fall machen, sie geben einen Vorgeschmack auf das Klima der zukünftigen Jahrzehnte. Ich glaube, wir müssen uns ganz deutlich machen, dass es nur mit wirksamen Anstrengungen überhaupt noch möglich ist, diesen Klimawandel zu begrenzen. Das heißt, es ist einerseits erforderlich, die Emissionen von Treibhausgasen drastisch zu verringern, und zwar ist die Zeit jetzt entscheidend, wenn man den Klimawandel bis 2050 überhaupt noch beeinflussen will, und da sind die nächsten 10 bis 15 Jahre von erheblicher Bedeutung.

Link kopiert

Meine Damen und Herren! Der Klimawandel ist im Moment in aller Munde. Es gibt keine Zeitung, keinen Radiosender, keinen Fernsehsender, der in den letzten Wochen nicht darüber berichtet hätte. Der Orkan Kyrill hat uns noch einmal ganz deutlich gezeigt: Klimawandel ist nichts, was irgendwann einmal in der Zukunft stattfindet, sondern wir sind mittendrin im Klimawandel.

Link kopiert

Ach, Herr Ellerbrock ist doch da. – Also: Auch wenn Herr Ellerbrock der Überzeugung ist, es gibt keinen vom Menschen verursachten Klimawandel, müssen wir einfach den Fakt zur Kenntnis nehmen, dass die Emissionen zum Klimawandel beitragen und es den Klimawandel gibt.

Link kopiert

Man kann Ihnen vorwerfen, dass Sie über Jahre hinweg pro Klimawandel gewirtschaftet haben. Allein die Erkenntnisse aus dem Klimaschutzprogramm 2012 machen allen klar,dass der Klimawandel auch in Hessen schon dokumentiert ist.Bereits im Laufe der letzten 50 Jahre ist ein Temperaturanstieg um fast 1º C festzustellen. Der Klimawandel ist die größte ökologische Herausforderung weltweit.

Link kopiert

Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Wenn wir uns heute über Politik unterhalten – und hierbei insbesondere über Umweltpolitik, nicht nur bei uns in Hessen, sondern deutschland- und europaweit –, dann stellt sich sicherlich die Frage: Wie verhält es sich mit dem Klimawandel? Das ist eine der wichtigen Fragen, die diskutiert werden muss, und zwar nicht nur heute. Wenn man die Diskussion zum Klimawandel verfolgt, dann stellt man fest, dass es vor zehn Jahren noch Zweifel darüber gegeben hat, ob dieser Klimawandel denn überhaupt entstehen könnte, und zwar vor dem Hintergrund, dass viele Menschen sagten: Irgendwann muss unsere Braunund Steinkohle auf dieser Welt doch auch einmal entstanden sein.

Link kopiert

Fachleuten ist der Klimawandel lange bekannt, der Politik ist er spätestens bekannt seit dem Beschluss des Kyoto-Protokolls, und den Menschen aus unserer Stadt und auf der Welt, aber zumindest in Deutschland, ist er seit diesem Winter, der kein Winter war, nach den langen Regenperioden mit Stürmen et cetera bekannt. So manch einem, der diesen Sommer vielleicht noch gescherzt hat, Klimawandel hat auch seine schönen Seiten, 8 Wochen WM bei super Wetter, ist spätestens diesen Winter bewusst geworden, dass Klimawandel auf Dauer nicht gut ist und immer schlimmer wird. Fast täglich kann man das auch in der Presse lesen, dass sich Fachleute dazu auslassen, wie so etwas aussehen wird. In etlichen Medien kann man nachlesen, welche Auswirkungen durch das alles auf uns Menschen zukommen werden. ––––––– *) Vom Redner nicht überprüft.

Link kopiert

Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Aus Zeitgründen will ich nur einige kurze Bemerkungen zu den vorgetragenen Argumenten machen. Zunächst zum Klimawandel. Ich wende mich in erster Linie auch an die Bürgerinitiative; ich freue mich, dass Sie hier sind. Dass ausgerechnet der Klimawandel herangezogen wird, um das Abholzen des Waldes zu begründen, ist schon eine besondere Note hier in der Debatte. Meine Damen und Herren, die Frage, die sich aufdrängt, ist doch, wie man den Klimawandel stoppen kann. Alle sagen, dazu müsse man CO2 reduzieren. Dazu könnte man viel sagen. Man kann CO2 auf ganz anderen Wegen reduzieren. Das ist alles durchgerechnet worden, meine verehrten Damen und Herren!

Link kopiert

Sicherlich haben Sie alle in den letzten Tagen die Berichterstattung über die Klimakonferenz in Kanada verfolgt. Die Experten sind sich einig und auch der gesunde Menschenverstand denkt angesichts unübersehbarer Wetterturbulenzen, wie lang anhaltende Dürrekatastrophen, unvorhersehbare Überschwemmungen oder einer wachsenden Anzahl von Sturmtiefs mit verheerenden ökonomischen und ökologischen Folgen, immer öfter darüber nach, ob es nicht doch zu einem unbeherrschbaren globalen Klimawandel kommen könnte. Der Begriff „Klimawandel“ beinhaltet wissenschaftlich gesehen zunächst nur einen gegenüber früher veränderten Energiehaushalt und einen veränderten Stoffhaushalt der Atmosphäre. Wenn es jedoch darum geht, die Dimension und die möglichen Folgen des Klimawandels zu schildern, dann können die Szenarien nicht düster genug sein. Die dringendste Aufgabe für nationale und internationale Politik aber besteht darin, dem Klimawandel entgegenzusteuern, weltweite Strategien zu entwickeln und die Chancen des Klimawandels auszunutzen. Dieser Aufgabe stellten sich die Experten und die Politiker auf dem Klimagipfel und dieser Aufgabe stellt sich der Haushalt des Einzelplanes 13.

Link kopiert

Der Klimawandel ist dramatisch, aber Sachsen-Anhalt wird, so wie es im Moment aussieht - auch wenn es etwas seltsam klingt -, von diesem Klimawandel wirtschaftlich sogar profitieren, wenn wir es richtig machen und die entsprechenden Wirtschaftsstrukturen und Technologien unterstützen und fördern. Damit soll der Klimawandel nicht schöngeredet werden: Es kommen enorme Kosten auf uns zu - ich sagte es bereits -, wenn man nur das Beispiel Elbe nimmt. Aber um diese Kosten zu schultern, ist auch eine florierende Wirtschaft in Sachsen-Anhalt notwendig. Und wie es an der Wall Street jetzt so schön heißt und neu entdeckt wurde: Der Dollar ist grün. - Schönen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Link kopiert

rauskommt: Klar müssen wir aufpassen, was noch alles auf uns zukommt, aber wir haben ja schon allerhand geschafft. Nein. Wir stehen immer wieder am Anfang. Wir haben nichts geschafft, solange wir den Klimawandel nicht aufhalten. Wir müssen immer weiter nach vorn gehen und immer wieder neue Wege finden, um den CO2-Ausstoß zu verhindern und wir müssen uns in den Köpfen bewusst werden, es gibt einen Klimawandel und solange sich Menschen noch hier hinstellen und sagen, ja, aber „Kyrill“ hat doch nichts mit Klimawandel zu tun, da stimmt irgendetwas nicht. Da sage ich, wir sind noch nicht so weit, dass wir wirklich darüber diskutieren können, was auf die nächste Generation zukommt und Sie haben ja auch die Szenarien aufgezeichnet. Kein Wissenschaftler möchte sich im Moment festlegen, was denn wirklich passiert, sind es 1,4 Grad Celsius oder sind es 5 Grad Erwärmung, das ist alles noch in vagen Bereichen, sicherlich bis 2050, aber wir müssen darüber reden und es muss jeder Einzelne damit anfangen und, Frau Tasch, da reicht es nicht, wenn Sie hier rufen, wir müssen mehr Zug fahren, ja da muss der gesamte Landtag Zug fahren!

Link kopiert

Dabei gibt es den natürlichen und den menschlich beeinflussten Klimawandel, den sogenannten anthropogenen Klimawandel. Ersterer ist im Wesentlichen von der Sonne abhängig und hat in den letzten Jahrtausenden ebenso für Eiszeiten wie auch für gemäßigtes Klima gesorgt. Es ist allerdings der menschlich beeinflusste Klimawandel, mit dem wir uns künftig verstärkt beschäftigen müssen.

Link kopiert

Der Klimawandel, meine Damen und Herren, ist nichts, was in ferner Zukunft eintreten wird. Der Klimawandel – und das macht auch die Stellungnahme der Landesregierung zu den beiden Anträgen der SPD deutlich – hat längst eingesetzt. Er hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft, auf den Tourismus, auf den Wasserhaushalt in unserem Land. Er hat auch Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Aus heutiger Sicht können wir feststellen: Der Klimawandel lässt sich nicht mehr verhindern. Er lässt sich allenfalls noch begrenzen.

Link kopiert

Zum Klimawandel allgemein möchte ich Folgendes sagen: Der Klimawandel schreitet voran. Ich glaube, wir spüren das alle. Wir haben in den letzten Wochen erlebt, dass es erstmals in Europa, im Mittelmeerraum, einen Tornado gab – auf der Ferieninsel Mallorca. Das ist ein absolutes Novum gewesen und ganz eindeutig dem Klimawandel zuzuschreiben.

Link kopiert

Klimawandel ist eine Tatsache und Klimawandel ist ein globales Problem. Es gibt seit Jahrmillionen Klimawandel. Tiefenbohrungen in der Antarktis haben das jetzt erst wieder bewiesen und es waren auch Jenaer Wissenschaftler dort beteiligt. Allerdings muss man ganz klar sehen, dass der Mensch, und das seit mehreren hundert Jahren, das Klima beeinflusst. Es gibt dazu eine sehr interessante Studie des Bundesumweltamtes, dort ist klipp und klar aufgezeigt, in den vergangenen Jahrtausenden waren auch die Alpen schon mehrfach völlig eisfrei. Da hat der Mensch nichts dran gedreht. Es ist in den Forschungen erwiesen, dass es immer Wärmephasen und Kaltphasen gab und dass Wärmephasen immer mit hohen CO2-Gehalten einhergingen. Allerdings, die Werte waren im Bereich von 250 bis 280 ppm, jetzt liegen wir in der Spitze bei 380 ppm und das ist sicher der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas, also fos

Link kopiert

Dass der Klimawandel auch enorme ökonomische Auswirkungen hat, hat nicht zuletzt der sogenannte Stern-Report detailliert dargestellt. Übrigens konstatiert Nicolas Stern, ehemaliger Chefökonom der Weltbank - ich zitiere mit Ihrer Erlaubnis - „dass der Klimawandel das größte Marktversagen ist, das die Welt gesehen hat“. Eine kleine Kapitalismuskritik vom ehemaligen Weltbanker, das finde ich ganz interessant und nebenbei gebe ich das zur Info, weil sie gut geeignet ist, die These, die man nur zu oft hört, „der Markt wird es schon richten“, zu entlarven. Ja, natürlich hat der Klimawandel ökonomische Auswirkungen, auch in Thüringen, ob das die Schäden durch Stürme sind, wie z.B. „Kyrill“, oder der fehlende Schnee für Wintersportgebiete oder

Link kopiert

Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass sich der Klimawandel nur mit vereintem weltweitem Engagement stoppen lässt. Wir in Rheinland-Pfalz müssen und dürfen deshalb nicht andere vorschicken und selbst untätig bleiben, nein, im Gegenteil, wir können Vorbild für andere sein. Dabei bringt es sicherlich nichts, sich auf Scheinlösungen wie ein Tempolimit auf Autobahnen oder ein Verbot von Billigflügen einzulassen. Das bewirkt nur eins, die Menschen im Land haben die Diskussionen schnell satt, und der Klimawandel wird zum Spielball des Mediengeschäftes. Über eine gewisse Zeit hinweg lassen sich damit Schlagzeilen produzieren. Dann kommt das nächste Thema an die Reihe. Wir kennen das von anderen Themen wie „Gammelfleisch“ auch. Für einen solchen Effekt ist das Thema „Klimawandel“ viel zu wichtig, meine Damen und Herren!

Link kopiert

Nun zu einem weiteren für Bayern entscheidenden Trend, dem Klimawandel. Jedes Jahr treten in Bayern Flüsse über die Ufer, unsere Gletscher schmelzen, Stürme decken unsere Dächer ab. Heutzutage wissen alle, sogar die Staatsregierung und die CSU, dass der Klimawandel in vollem Gange ist. Alle wissen auch, dass es höchste Zeit ist, klimaschädliche Gase drastisch zu reduzieren. Wir fragen uns aber, Kolleginnen und Kollegen, warum die Staatsregierung nichts tut, warum sie im Gegenteil den Klimawandel noch beschleunigt. Sie glauben, wenn Sie hier ein paar Bäumchen pflanzen, dort ein paar Biomassekraftwerke einweihen und die Hochwasserdeiche ein paar Meter erhöhen, können Sie so weitermachen wie bisher. Das ist aber ein massiver Irrtum.

Link kopiert

giegesetzes, oder auch moderner ausgedrückt, das Klimaschutz- und Energieprogramm. In der Geschichte unseres Planeten gab es eigentlich schon immer Klimawandel, und es ärgert mich, das habe ich jetzt auch in einem Fernsehbericht gesehen, dass der Klimawandel heutzutage verharmlost wird. Früher war er natürlichen Ursprungs; das hat über hunderte von Jahren gedauert, die Natur konnte sich darauf einstellen. Heute ist es ein Klimawandel, der von Menschenhand gemacht worden ist und der sich in weniger als 100 Jahren vollzieht, und deswegen müssen wir darauf reagieren. Eine Erderwärmung um nur sechs Grad bedeutet das Ende jeglichen Lebens auf der Erde, und zwei Grad Erderwärmung sind eigentlich gar nicht mehr aufzuhalten, sie sind schon fast Realität. Ich will hier keine Horrorszenarien an die Wand malen, doch das Thema Klimaschutz ist für uns und für kommende Generationen überlebenswichtig, und deswegen ist es zwingend wichtig, dass wir das Thema auch immer wieder auf der Agenda haben. Doch kommen wir zum Klimaschutz von Energieprogrammen im Einzelnen! Das Ziel ist klar, 40 Prozent weniger CO2-Emissionen im Jahr 2020. Das ist kein neues Ziel, da hat sich der Senat ja der Bundesregierung und Frau Merkel angeschlossen, die dieses hohe Ziel für Deutschland festgelegt haben, das finde ich schon einmal gut. Doch bei den Maßnahmen fehlt mir die Innovation, denn der Schwerpunkt im Klimaschutzprogramm liegt darin, dass der Senat die Sachen, die wir schon lange machen, ein bisschen verstärken und ausweiten will. Da hat Frau Dr. Schaefer auch eine ganze Auflistung gemacht, ob das jetzt bei Windenergie ist, wo wir bei Repowering allerdings noch einmal genauer hinschauen müssen, ob das beim Wasserkraftwerk am Weserwehr ist oder bei der Stromeinsparung in öffentlichen Gebäuden. Das muss gemacht werden, das ist beschlossen. Dass die swb AG jetzt verstärkt auf regenerative Energieerzeugung setzt, ist eine gute Sache, allerdings ist das auch eine Folge der Anreizsysteme des Emissionshandels und deswegen auch richtig und wichtig. Der Ausbau des Fernwärmenetzes in der Überseestadt ist nichts Neues, aber er ist sinnvoll, ich will das nicht kritisieren. Programme der Gebäudesanierung, Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, alles aufgeführt, Energiesparcontracting, Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, Stärkung des Fahrradnetzes, alles schön und gut, aber nicht neu! Nun fragen Sie: Ja, Herr Imhoff, wo waren Sie denn, wo sind denn Ihre Ideen? Das will ich Ihnen auch gern sagen. Die Punkte, die es gibt, sind alle richtig, wichtig und müssen auch gemacht werden, aber wir haben auch gehört, wir sind nur bei 33 Prozent, und wir müssen uns noch mehr anstrengen. Deswegen habe ich gesagt, mir fehlt die Innovation in diesem Programm. Meiner Meinung nach muss das Thema Energiegewinnung aus Wasser noch einmal viel stärker be

Link kopiert

Die ökonomischen Folgen sind von Herrn Blume etwas unkonkret angesprochen worden. Was heißt denn "Klimawandel"? Wir werden Wachstumseinbußen von bis zu 0,5 % pro Jahr in Deutschland haben. Die Gesamtkosten der Maßnahmen, die gegen den Klimawandel ergriffen werden, werden in die Milliarden gehen. Die durchschnittlichen Haushalte werden ebenfalls vom Klimawandel betroffen sein, indem sie